Scarface

usaScarface (1983)

 

B000EULV2WRegie: Brian De Palma
Drehbuch: Oliver Stone
Produktion: Martin Bregman, Louis A. Stroller, Peter Saphier
Musik: Giorgio Moroder
Kamera: John A. Alonzo
Darsteller: Al Pacino, Steven Bauer, Michelle Pfeiffer, Miriam Colon, Robert Loggia, Mary Elizabeth Mstantonio, u.v.a.
Dauer: 170 Minuten

Inhaltsangabe:

Anthony Montana (Al Pacino) ist einer der vielen Kubaner, die Fidel Castro aus Kuba ausreisen läßt. Und er wittert seine Chance sehr schnell, wo das große Geld zu machen ist: Im Kokainschmuggel! Zusammen mit seinem Kumpel Manny Ray (Steven Bauer) kann er sich einen Fuß in die Szene setzen.

Schließlich kann er für Frank Lopez (Robert Loggia) arbeiten, der ein eingesessener Drogenboß in Florida ist. Tony ist jedoch mehr an Frank’s Freundin Elvira (Michelle Pfeiffer) interessiert. Als Frank ihn als Rivalen erkennt, will er ihn hochgehen lassen!

Aber Tony läßt sich nicht so leicht umlegen. So schnell gibt er nicht auf und beginnt, seine Geschäfte selbst zu tätigen und alle Gegner aus dem Weg zu räumen. Elvira heiratet er schließlich und sie beziehen ein großes Haus. Tonys Familie will jedoch nichts mit ihm zu tun haben, aber Manny hat sich unlängst in die hübsche Schwester Gina (Mary Elizabeth Mastrantonio) verguckt.

So hoch wie Tonys Aufstieg war, so sehr beginnt auch der Abstieg. Die Bundesbehörden schlagen ihm Deals vor, die jedoch gründlich mißlingen. Alle Gesetzeshüter können ihm nicht mehr den Rücken stärken: Es bricht der offene Krieg aus und in diesem gibt es keinen Gewinner.

Mein Fazit:

Ich habe eben erst im Zuge der Recherche gesehen, das der Film ab 18 Jahren freigegeben ist. Das erklärt einiges. Der Film ist brutal und schonungslos! Schon sehr schnell geschieht der erste Mord – mit der Kettensäge!

Al Pacino war einsame klasse, mir gefällt der Mann sehr, obwohl er meist ja recht fiese Rollen spielt. Ich glaube aber, privat ist er total handzahm! Was den Rest des Films angeht, ist er schräg und teilweise schwer nachvollziehbar! Das Portrait des Tony Montana ist schwer darzustellen. Für ihn gibt es nichts Heiliges, nur seine kleine Schwester Gina! Aber ansonsten hat für ihn ein Menschenleben kein Wert.

Zeitweilig ist der Film auch langatmig und bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar. Beim letzten Showdown habe ich ausgemacht, weil ich mir von dem Film mehr versprochen hatte und ich mir das Gemetzel einfach nicht mit ansehen wollte. Selbst Michelle Pfeiffer konnte mich als Diva in dem Film nicht überzeugen, obwohl ich glaube, das die Story wirklich einen echten Kern hat. Man hätte es besser umsetzen können.

Alles in allem gebe ich diesem Film eine mittelmäßige Note. Ich glaube nicht, das ich den Film noch einmal sehen werde!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 21.09.2007.

Veröffentlicht am 19.02.16!

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