Der große Gatsby (1974)

usaDer große Gatsby (1974)
Originaltitel: The Great Gatsby

Regie: Jack Clayton
Drehbuch: Francis Ford Coppola
Produktion: David Merrick, Hank Moonjean
Musik: Nelson Riddle
Kamera: Douglas Slocombe
Darsteller: Robert Redford, Mia Farrow, Sam Waterston, Bruce Dern, Karen Black, Scott Wilson, u.v.a.
Dauer: 144 Minuten
Romanvorlage: „Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald

B0000E6EJNInhaltsangabe:

Amerika, 20er Jahre: Nick Carraway (Sam Waterston) mietet sich vor der Küste New Yorks in der noblen Gegend ein kleines Häuschen. Er hat nicht viel Geld und lebt auch ansonsten recht bescheiden. Um so mehr läßt es seine Cousine Daisy Buchanan (Mia Farrow) krachen. Daisy -selbst reich- hat vor Jahren den reichen Tom Buchanan (Bruce Dern) geheiratet und lebt mit ihm ein leichtes Leben in New York. Nur in den Sommermonaten kommen sie zur Küste!

Nick ist aber auch der Nachbar von Mr. Gatsby (Robert Redford). Mr. Jay Gatsby gibt herrschaftliche Parties und lebt in einem riesigen Haus. Viele Gerüchte kursieren über ihn, das er sein Geld mit Schwarzbrennerei verdient hat, mehrere Morde begangen oder Beziehungen zu kuriosen Persönlichkeiten gepflegt hat. Niemand kann es wirklich sagen, dennoch kommen alle, die Rang und Namen in der Politik und Gesellschaft haben, zu den ausschweifenden Parties bei Mr. Gatsby!

Nick jedoch erkennt sehr schnell, das Jay Gatsby eigentlich nur eines im Sinn hat: Die schöne Daisy wiedersehen. Offensichtlich liebt er sie schon seit Jahren und er hat nur darauf gewartet, sie wiedersehen zu können. Und so arrangiert Nick ein Treffen und fortan pflegen Daisy und Jay eine heimliche Liebschaft. Doch Jay ist es nicht genug. Er will, das sie ganz zu ihm kommt. Er will sie heiraten und für sie sorgen.

Doch als er beginnt, sich mit Tom Buchanan auseinander zu setzen, wird eine Verkettung unglücklicher Umstände ausgelöst, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt.

Mein Fazit:

Ich hatte keine Ahnung, das ein solcher Film mich so derart fesseln würde. Die Geschichte um die reichen Leute in Amerika in der goldenen Ära wird aus der Sicht des weniger betuchten Börsenmarklers Nick Carraway erzählt, der stets das Bindeglied zwischen den Familien ist. Und so erscheint es auch glaubhaft, wie die Sicht der Dinge dargestellt wurden.

Dieser Film ist auch gesellschaftskritisch, durch die Reichen in Amerika! Sie waren zuweilen gelangweilt, hatten mit den ernsthaften Dingen des Lebens nichts am Hut und es wurde eher vertuscht als zugegeben. Mit Arbeit oder gar karikativen Dingen wollten sie sich nicht beschäftigen.

Was den Film selbst betrifft, zeugt er von einer ungeheuren Qualität, die Ausstattung, die Atmosphäre und Kostüme. Von den Schauspielern hat mich am meisten Robert Redford und Mia Farrow beeindruckt. Ich mag Robert Redford sowieso sehr gern sehen. Er war und ist eine imposante Erscheinung und er hat den große Gatsby in jeder Minute würdevoll und glaubhaft dargestellt.

Ein toller Film, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 22.09.2007.

Veröffentlicht am 03.03.16!

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