Diana Stainforth: Liebe im Spiel

3499139472Diana Stainforth: Liebe im Spiel

Originaltitel: The Wilder Side of Life (1992)
übersetzt von unbekannt
Verlag: Rowohlt Verlag
Seitenanzahl: 511 Seiten
ISBN-10: 3499139472
ISBN-13: 978-3499139475

Inhaltsangabe:

Francesca Eastgate ist eigentlich zu beneiden! Sie hat einen liebevollen Mann, einen ausfüllenden Beruf und sie kann sich alles leisten, was sie möchte. Doch das ist nur die äußere Fassade. In Wahrheit ist ihr Mann William Eastgate, angehender Richter in London, ein Despot und Tyrann und spielt nur vor den Gästen den liebevollen Ehemann. Francesca fühlt sich mehr und mehr von der surrealen Welt gefangen.

Ein harmloser Fall, wo sie die Verteidigung für einen Schläger übernimmt, verändert ihr Leben grundlegend. Sie sieht sich plötzlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, die sie 20 Jahre lang verleugnet hat! Ihr Vater Ben Tierney war ein Spieler und Alkoholiker. Als Kind konnte Francesca schon fast genauso gut Poker spielen wie ihr Vater. Da sie sich ihres Vaters geschämt hatte, erzählte sie jahrelang, er wäre tod.

Als sie auf die Greyhound-Rennbahn kommt, welches in ihrer Kindheit ihre Heimat war, begegnet sie Jack Broderick. Er ist ein bekannter Krimineller, hatte bei einem Verfahren Geschworene bestochen und im Gefängnis einen Mord begangen. Doch als Francesca Jack kennen- und lieben lernt, zeigt er sich von seiner sanften Seite.
Aber es ist klar, das ihre Liebe auf wackeligen Füßen steht. Der gehörnte Ehemann kämpft mit psychologischem Terror und ihre Kanzlei wirft sie hinaus. Auch ihre Familie scheint sich erst von ihr abzuwenden. Doch diese Entscheidung bringt eine ungeahnte Wendung in ihrem Leben und sie selbst weiß lange nicht, wie ihre Zukunft aussieht.

Mein Fazit:

Dies ist ein spannendes Buch über eine Frau, die sich den Fesseln der Gesellschaft entledigen will, aber selten auf Gegenliebe stößt. Man bekommt einen anderen Einlick ins konservative England. Das Ende ist ein wenig unglaubwürdig, trotzdem sollte man sich dieses Buch keinesfalls entgehen lassen!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Juli 2004.

Veröffentlicht am 03.03.16!

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