This Boy’s Life

usaThis Boy’s Life (1993)
Originaltitel: This Boy’s Life

Regie: Michael Caton-Jones
Drehbuch: Robert Getchell
Produktion: Jon Peters, Art Linson, Peter Guber
Musik: Carter Burwell
Kamera: David Watkin
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Ellen Barkin, Robert De Niro, Tobey Maguire, Eliza Dushku, Jonah Blechman, u.v.a.
Dauer: 115 Minuten
Romanvorlage: „This Boy’s Life“ von Tobias Wolf

B00009SUKJInhaltsangabe:

Tobias Wolff (Leonardo DiCaprio), von allen aber Jack genannt, muss mit seiner Mutter Caroline (Ellen Barkin) Ende der 50er Jahre in den USA vor ihrem prügelndem Freund fliehen. Über mehrere Stationen lassen sie sich schließlich in Seattle nieder.

Jack’s Vater ist ein reicher Mann, der an der Ostküste lebt und bereits eine neue Familie hat. Außerdem erzählt Jack gerne Geschichten und rebelliert gegen die Vorschriften und gesellschaftlichen Regeln. Dennoch liebt er seine Mutter und möchte sein Bestes geben. Jedoch die Tatsache, das er keinen Vater hat, macht ihn manchmal wütend und traurig.

In Seattle lernt Caroline Dwight Hansen (Robert De Niro) kennen. Er lebt mit seinen drei Kindern in Concrete und hat eine kleine Autowerkstatt. Als Jack wieder einmal über die Strenge geschlagen hat, schickt Caroline ihren Sohn nach Concrete, um ihm eine Chance zu geben, sich zu bessern. Als sie schließlich sogar heiraten, ist es schon zu spät: Dwight ist ein Despot und ein Tyrann, der vor übertriebender Strafe und rücksichtsloser Härte nicht zurückschreckt.

Wie wird Jack seine Kindheit in Concrete erleben?

Mein Fazit:

Den Film habe ich vor Jahren schon mal im TV gesehen, ihn aber halbwegs vergessen, weil es sehr viele Filme gibt, die ich zwischendurch gesehen habe. Was ich allerdings nicht vergessen habe, war die Tatsache, das Leonardo DiCaprio die Rolle mit Bravour und Geschick gespielt hat.

Leonardo DiCaprio ist ein absolut Weltklasse-Schauspieler. Er hat die Rolle ganz für sich eingenommen und sie wie selbstverständlich vorgeführt. Der Zuschauer nimmt ihm den gedemütigten Jack ab, nicht eine Sekunde wich er von dieser Figur. Es ist mir absolut unverständlich, wie die meisten Menschen nach Titanic ihn verspotten. Und das eine solche Größe wie Robert de Niro sein Gegenpart ist, macht den Film eigentlich nur interessanter.

Der Film ist ein wunderbares Portrait über die rauhe Wirklichkeit der 50er Jahre, der No-Future-Generation. Ich kann ihn nur empfehlen. Und das es diesen Tobias Wolff wirklich gibt, macht die Sache einem nur deutlicher, das Amerika eben nicht nur ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 06.03.2008.

Veröffentlicht am 08.03.16!

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