Shulamit Lapid: Lokalausgabe

3442720362Shulamit Lapid: Lokalausgabe

Originaltitel: Mekomon (1989)
übersetzt von unbekannt
Verlag: Btb
Seitenanzahl: 311 Seiten
ISBN-10: 3442720362
ISBN-13: 978-3442720361
Dies ist der 1. Teil der Lisi Badichi-Reihe.

Inhaltsangabe:

Lisi Badichi ist nicht unbedingt eine außergewöhnlich schöne Frau, aber sie ist ehrgeizig, pflichtbewußt und versteht ihren Job als Journalistin sehr gut. Sie fährt zu jeder Pressekonferenz in der kleinen Stadt Be’er Schewa und versucht für die Zeit im Süden jeden lukrativen Artikel zu bekommen.

So ist sie auch mit einem alten Bekannten Jacki Danzig auf der Party von Richter Pincha Hornstick eingeladen. Sie soll in ihrem Artikel das tolle Klavier erwähnen, worauf Jacki den ganzen Abend spielen soll. Bevor sie gehen möchte, zeigt der Richter ihr das Haus und entjungfert sie auf dem Bett einer Hausangestellten.

Als sie am nächsten Morgen erwacht, geht schnell die Kunde um, das die Frau vom Richter, Alexandra Hornstick, kaltblütig ermordet wurde. Lisi erweist dem Richter ihre Beileidsbekundung und beginnt schnell Nachforschungen anzustellen. Warum war Jacki Danzig wirklich auf der Party? Denn schnell wird klar, daß er Alexandras Liebhaber war und sie zu erpressen begann. Warum war die Frau in Geldschwierigkeiten geraten und wo waren 100.000 Doller, die für den Bau einer Siedlung vorgesehen war?

Im Laufe der Ermittlungen lernt Lisi Archimedis Levi kennen, ein charmanter und gutaussehender Mann, der zudem viel Geld über seine Immobilien und über andere dubiose Geschäfte besitzt. Und er war ein langjähriger Freund von Alexandra Hornstick. Lisi ist irritiert. Ist der Mann, in den sie sich verliebt hat, der Mörder?

Mein Fazit:

Ich habe mich mit diesem Roman sehr schwer getan. Die Autorin wandte zum Teil sehr lange Sätze an, so daß man am Ende des Satzes nicht mehr wußte, was am Anfang stand und man somit die halbe Seite nichts verstand. Außerdem tauchten immer wieder kurze Anekdoten auf, die sicherlich die Geschichte allgemein aufheitern sollten, aber mich eigentlich eher verwirrten. Ich finde es auch sehr schade, daß die Autorin die Entjungferung dieser Heldin auf so unromantische Art und Weise geschehen ließ, wenn diese schon bis zum 30.ten Lebensjahr darauf warten mußte.

Ich gebe diesem Roman eine eher mittelmäßige Note!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus März 2002.

Veröffentlicht am 10.03.16!

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