Shulamit Lapid: Der Hühnerdieb

3570123162Shulamit Lapid: Der Hühnerdieb

Originaltitel: Pitayon (1991)
übersetzt von Mirjam Pressler
Verlag: C. Bertelsmann Verlag
Seitenanzahl: 350 Seiten
ISBN-10: 3570123162
ISBN-13: 978-3570123164
Dies ist der 2. Teil der Lisi Badichi-Reihe.

Inhaltsangabe:

Lisi Badichi, die Reporterin von der „Zeit im Süden“ ist eine durchaus gestandene Frau, die weiß, was im Leben wirklich zählt. Doch sie fällt fast in Ohnmacht, als sie nach einem harten Arbeitstag in ihre Wohnung zurück kehrt und Awner „Rosi“ Rosen auf ihrer Couch vorfindet, wo sie doch gerade auf seiner Beerdigung war.

Ihr Schwager Ben-Zion Koresch, kurz Benzi genannt, ein anständiger und ehrenvoller Polizist, hatte ihr den Totgeglaubten in die Wohnung geschleust. Lisi wittert eine gute Story und Rosi tischt ihr eine komplizierte Geschichte von Kunstschmuggel auf. Doch leider kann sie ihn in ihrem Artikel nicht zitieren.

So macht sie sich auf die Suche nach Beweise und Fakten und stößt dabei auf einige Ungereimtheiten, die einfach nicht in die Sache passen. Was haben internationale Geschäftsverbindungen mit Tami Simon, Antiquitätenhändlerin, Freundin von Rosi und ebenfalls Opfer des Mordkomplotts, zu tun? Fragen über Fragen beschäftigen Lisi, bis sie auf die Wahrheit stößt und selbst in Gefahr gerät.

Mein Fazit:

Dieser Roman von Sholamit Lapid hat mir deutlich besser gefallen als der erste. Zwar mußte man wegen der komplizierten Vorgänge und vielen Fakten etwas aufpassen, um den Faden nicht zu verlieren, dennoch ist dieser Roman wesentlich besser geschrieben als Lisis erster Fall um Alexander Hornstick. Aber auch die Geschichte um den Golfkrieg und die damit verbundene Bedrohung für Israel verleiht dem Roman eine enorme Realität. Die Person Lisi Badichi ist mir nun wesentlich sympathischer und ich überlege mir, ob ich nicht weitere Romane dieser Autorin besorgen sollte!

Sehr zu empfehlen!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus April 2002.

Veröffentlicht am 15.03.16!

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