Frühstück bei Tiffany

usaFrühstück bei Tiffany (1961)
Originaltitel: Breakfast at Tiffany’s

Regie: Blake Edwards
Drehbuch: George Axelrod
Produktion: Richard Shepherd, Martin Jurow
Musik: Henry Mancini
Kamera: Philip H. Lathrop
Darsteller: Martin Balsam, Buddy Ebsen, Audrey Hepburn, Patricia Neal, George Peppard, Mickey Rooney, u.v.a.
Dauer: 115 Minuten
Romanvorlage: „Frühstück bei Tiffany“ von Truman Capote

B000050HNQInhaltsangabe:

Holly Golightly (Audrey Hepburn), jung und sehr anmutig, lebt in New York, nimmt das Leben nicht ganz so und lässt sich von verschiedenen Herren und von Mafioso Sally Tomato aushalten. Sie hat einen Kater, dem sie keinen Namen geben kann und wenn sie sehr traurig ist, geht sie zu Tiffanys.

Eines Tages zieht der attraktive Schriftsteller Paul Varjak (George Peppard) in der Wohnung über sie ein und es entwickelt spontan eine Freundschaft zwischen Holly und Paul. Paul’s Leben ist ähnlich wie Holly. Er lässt sich von einer verheirateten Frau aushalten und kann zwar auf ein paar Veröffentlichungen zurück blicken, aber er ist nicht wirklich erfolgreich.

Hollys Gedanken sind darauf fixiert, einen reichen Mann zu finden, der sie ehelicht und ihr die damit verbundene Freiheit schenkt. Doch sie erlebt Enttäuschungen. Paul ist immer an ihrer Seite und plötzlich merken sie, das sie mehr füreinander empfinden. Aber Paul ist nicht reich und somit steht er auf ihrer Liste ganz unten.

Mein Fazit:

Der Film ist schon uralt, aber einfach zeitlos schön und durchgeknallt.

Holly, die eigentlich aus Texas stammt und einen anderen Namen besitzt, lebt in den Tag hinein, kennt so etwas wie Arbeit nicht und entflieht jedem Mann, sobald er ihr an die Wäsche will. Eigentllich ist sie total naiv, ist ungewollt und unbewußt Korrespondentin zwischen einsitzendem Mafioso und seinem Anwalt (O-Ton: „Am Wochenende gibt es Schneeverwehungen in New Orleans.“ *hihi*). Doch sie anmutig schön, graziel und die riesige Sonnenbrille ihr absolutes Markenzeichen und sie schafft es, sich innerhalb von fünf Minuten ausgehfertig zu machen.

Paul lebt ähnlich, muss seine verheiratete Freundin nach ihren Wünschen bedienen und dafür bezahlt sie ihm die Wohnung, Kleidung und Essen. Ihm gefällt es eigentlich nicht, aber er sieht auch keine Chance, dem erstmal zu entkommen. Als Holly in sein Leben tritt, sieht er sich mit der Tatsache konfrontiert, das Liebe eben doch nicht käuflich ist und man aus eigenen Kräften mehr machen kann als man glaubt.

Der Film ist wirklich schön, romantisch und durch diverse Nebenfiguren wie z. B. den Nachbarn Mr. Yunioshi (Mickey Rooney) eine kleine Homage an das Spießertum. Ich habe es genossen, mir den Film anzusehen und werde den Ohrwurm „Moon River“ einfach nicht mehr los. Wer träumen, lachen und weinen möchte, ist bei diesem Film wunderbar aufgehoben, von mir bekommt er 95%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 27.04.2009.

Veröffentlicht am 23.03.16!

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