Die Muschelsucher

united_kingdomDie Muschelsucher (2006)
Originaltitel: The Shell Seekers

Regie: Piers Haggard
Drehbuch: Brian Finch
Produktion: David Cunliffe, Alexander Ollig, Rikolt von Gagern
Musik: Richard Blackford
Kamera: Tony Imi
Darsteller: Vanessa Redgrave, Maisie Dimbleby, Stephanie Stumph, Victoria Hamilton, Sebastian Koch, Maximilian Schell, u.v.a.
Dauer: ca. 174 Minuten
Romanvorlage: „Die Muschelsucher“ von Rosamunde Pilcher

B000KZRLCAInhaltsangabe:

Penelope Keeling (Vanessa Redgrave) ist 64 Jahre alt gerade aus dem Krankenhaus „entschwunden“. Sie hat sich selbst entlassen, weil sie zu Hause in ihrem Garten wühlen möchte. Doch die Gesundheit macht es nicht mehr so mit und sie beginnt sich zu besinnen.

Ihre Kinder, allen voran Nancy und Noel, machen ihr das Leben noch zusätzlich schwer, da Penelope einige Gemälde von ihrem Vater, dem berühmten Maler Lawrence Stern (Maximilian Schell), besitzt und diese offenbar von unschätzbarem Wert sind. Insbesondere geht es um die Gemälde, auch „Die Muschelsucher“. Dort ist Penelope abgezeichnet, wie sie in Cornwall am Strand nach Muscheln sucht. Einzig ihre Tochter Olivia ist frei von Migunst und Gier und verschafft ihr höchstens die Gesellschaft der jungen Waisen Antonia König (Stefanie Stumph).

Sie besinnt sich zu der Zeit, als der Zweite Weltkrieg ausgebrochen war und sie in der Navy arbeitete. Sie hatte das Gefühl, es ihrer verstorbenen Mutter schuldig zu sein, wohl gefühlt sich sich dort nie. Sie lernt dort ihren Mann Ambrosius Keeling kennen und sie heiraten nahezu überstürzt, als Pen feststellt, das sie schwanger ist. Doch schon sehr bald der Geburt der Tochter Nancy weiß sie, das ihre Eheschließung ein Fehler war.

Während des Krieges lebte Pen mit Tochter Nancy bei ihrem Vater Lawrence Stern in Cornwall. Dort ist sie frei von allen Zwängen und kann den Krieg abwarten, bis ihr Mann nach Hause kommt. In der Zeit lernt sie Richard kennen, einen amerikanischen Offizier, der einen geheimen Auftrag hat.

Richard ist ihre große Liebe, aber ihr ist diese Liebe nicht gegönnt. Er fällt beim D-Day wie viele andere seiner Kameraden. Während Pen mit Antonia und ihrem Gärtner nach Cornwall reist, reist sie gedanklich in die Vergangenheit, um noch einmal alles zu erleben. In Cornwall schließlich verschenkt sie – sehr zum Ärger ihrer Kinder – das Gemälde „Die Muschelsucher“ an eine Galerie. Aber das ist noch nicht die größte Überraschung für sie.

Mein Fazit:

Ich hatte vor einiger Zeit schon mal einen Rosamunde Pilcher-Roman gelesen, den ich nicht besonders gut fand. Aber nun kam ja gestern diese Verfilmung und ich dachte mir, schau ich mal rein.

Der Film war schon aufwendig gemacht, gerade so mit dem England in Kriegszeiten. Und die Starbesetzung (Maximillian Schell, Sebastian Koch etc.) sind schon nicht schlecht, aber kein Garant für einen guten Film. Die Schauspieler freilich haben ihr bestes gegeben und Vanessa Redgrave hat mir sehr gut gefallen. Sie wirkte sehr natürlich und ehrlich. Die Geschichte allerdings war nicht so der Knaller. Es plätscherte etwas dahin. Am Ende dachte ich, da kommt doch noch was, irgendwie mit den Kindern oder so. Aber es war nicht so.

Dieser Film ist nett anzuschauen und sicher mal für einen langweiligen Abend geeignet, wenn nichts anderes im TV kommt. Aber der Brüller ist es nicht.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 10.03.2009.

Veröffentlicht am 30.03.16!

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