Der Pate I

usaDer Pate I (1972)
Originaltitel: The Godfather

Regie: Francis Ford Coppola
Drehbuch: Francis Ford Coppola, Mario Puzo
Produktion: Gray Frederickson, Albert S. Ruddy
Musik: Nino Rota
Kamera: Gordon Willis
Darsteller: Marlon Brando, Al Pacino, James Caan, Robert Duvall, Diane Keaton, Talia Shire, u.v.a.
Dauer: 175 Minuten
Romanvorlage: „Der Pate“ von Mario Puzo.
Dies ist der 1. Teil der Der Pate-Reihe.

B0002DSPR0Inhaltsangabe:

Don Vito Corleone (Marlon Brando), einer der sechs „Paten“ in New York, lädt zur Hochzeitsfeier seiner einzigen Tochter Conny (Thalia Shire) ein. Während das Fest rauschend gefeiert wird, hält er in seinem Büro in Anwesendheit seines Sohnes Sonny (James Caan) und dem Familienanwalt Tom Hagen (Robert Duvall) seine Audienz ab.

Es gibt da noch Michael (Al Pacino), der es sich mit seiner Freundin Kay Adams (Diane Keaton) ein schönes Leben macht und sich nicht sonderlich für die Familiengeschäfte interessiert. Allerdings hält er damit auch nicht so sehr hinter dem Berg, wie die Geschäfte gehandhabt werden!

Don Corleone hat viele Verbindungen zur Politik und zu den Gesetzeshütern. Aus diesem Grund wird ihm ein attraktives Angebot mit Drogenschmuggel unterbreitet, was ihm jedoch nicht gefällt und er es ablehnt. Da keine andere Familie über solche Verbindungen wie er verfügt, wollen sie den Druck erhöhen und verüben einen Mord-Anschlag auf ihn. Den überlebt er aber.

Michael liebt seinen Vater abgöttisch und zum ersten Mal in seinem Leben muss er sich entscheiden, welchen Weg er gehen muss. Er entscheidet sich für die Familie und übt Rache für den Mord-Anschlag und verläßt für unbestimmte Zeit das Land. In der Zwischenzeit wird Sonny ermordet. Don Corleone bittet um Waffenstillstand, er verzichtet auf Rache wegen seines Sohnes und er steht zu seinem Wort!

Doch Michael -der alles im weiten Italien erfährt- hat eine ganz andere Meinung dazu und beginnt nach seiner Rückkehr die Geschäfte seines Vaters zu übernehmen und begleicht alte Rechnungen.

Mein Fazit:

Wie gebannt habe ich heute abend vor dem Fernseher gesessen und mir diesen Film angesehen. Von der Kulisse, von dem Hintergrund und der Ausstattung ist der Film an Qualität kaum zu überbieten!

Am besten in diesem Film hat mir Al Pacino gefallen, den ich erst gar nicht erkannt habe. Als junger Mann war er eine sehr attraktive Erscheinung und nur allein mit seinen Augen und seiner Mimik strahlt er sowohl Ruhe als auch Autorität aus. Die perfekte Besetzung für diese Rolle!
Marlon Brando mag ich nicht sonderlich, diese Rolle hat er dennoch sehr professionell und mit viel Würde und Ehrehrbietung ausgefüllt. Wenn er auf der Scheibe war, war alles andere im Grunde nebensächlich. Eine solche Präsenz schafft nicht jeder Darsteller!

Wer sich diesen Film ansieht, kann nicht noch nebenbei was anderes machen. Viele Wendungen, viele Sachverhalte klären oder kündigen sich im Dialog an. Viele Personen, viele Namen tauchen auf, die im ersten Anschein nach eher unwichtig sind, aber für das Gesamtbild von entscheidender Bedeutung sind.

Ich bin begeistert von diesem faszinierenden Epos über Familienehre, Loyalität und Glaubwürdigkeit. Toll, ich freue mich auf Teil zwei und drei!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 26.03.2008.

Veröffentlicht am 05.04.16!

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