Die Frau des Zeitreisenden

usaDie Frau des Zeitreisenden (2009)
Originaltitel: The Time Travelers Wife

Regie: Robert Schwentke
Drehbuch: Bruce Joel Rubin
Produktion: Richard Brener, Dede Gardner, Justis Greene
Musik: Mychael Danna
Kamera: Florian Ballhaus
Darsteller: Eric Bana, Rachel McAdams, Alex Ferris, Arliss Howard, Michelle Nolden, Katherine Trowell, u.v.a.
Dauer: 107 Minuten
Romanvorlage: „Die Frau des Zeitreisenden“ von Audrey Niffenegger

B002Q8HY3AInhaltsangabe:

Henry erlebte seine erste Zeitreise, als er sechs Jahre alt war und seine Mutter gerade bei einem Autounfall verstarb. Seither reist er immer wieder unkontrolliert und springt sowohl in Zukunft als auch in die Vergangenheit. Bei einem seiner Sprünge lernt er die sechsjährige Claire kennen.

Claire ist nun erwachsen und sie treffen sich in einer Bibliothek wieder. Für Henry war es die erste Begegnung, doch Claire hat nur auf diesen Moment gewartet. Sie verlieben sich, ziehen zusammen und heiraten sogar. Die ersten Probleme tauchen jedoch auf, als Claire sich ein Baby wünscht und sie die Babys früh in der Schwangerschaft wieder verliert.

Als sie obendrein auch noch Henry bei einem kurzen Sprung schwer verletzt sieht, stellt sie erschüttert fest, das sie nie einen alten Henry getroffen hat. Böses ahnt sie und versucht, es aufzuhalten. Doch selbst Henry war nie in der Lage, die Dinge, wie sie geschahen, zu ändern …

Mein Fazit:

Es ist schon eine Weile her, das ich den Roman zu diesem Film gesehen habe. In groben Zügen kann ich mich noch an die wesentlichen Dinge erinnern und war natürlich äußerst gespannt, was diese Liebesgeschichte mir zu bieten hatte.

Etwas voreingenommen durch eine negative Kritik sah ich die ersten Minuten und ich war sofort von der Geschichte gefangen. Rachel McAdams wirkte mir am Anfang teilweise überkandidelt bzw. zu gekünstelt, aber das verlor sich im Laufe der Geschichte. Eric Bana als Henry empfinde ich als durchaus gelungen und beide haben ein schönes und scheinbar normales Paar abgegeben.

Wer das Buch nicht gelesen hat, wird sich eventuell mit der Geschichte schwer tun, die Zeitsprünge können verwirrend und nervend wirken. Gelegentlich musste ich auch etwas aufpassen, um es nicht durcheinander zu bringen. Aber je weiter die Geschichte voran schritt, desto mehr kam ich hinein und ich verstand alles.

Zum Schluss hatte ich dann auch leicht tränende Augen, fast so wie beim Buch. Auch wenn vieles anders umgesetzt oder interpretiert wurde, im Kern wird die Geschichte gut erzählt und wer romantische Geschichten mag, liegt hiermit genau richtig.

Von mir bekommt er 90%.

Anmerkung: Die Rezension stammt von 10.05.2012.

Veröffentlicht am 16.04.16!

 

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