Die Truman Show

usaDie Truman Show (1998)
Originaltitel: The Truman Show

Regie: Peter Weir
Drehbuch: Andrew Niccol
Produktion: Andrew Niccol, Scott Rudin, Lynn Pleshette
Musik: Burkhard von Dallwitz
Kamera: Peter Biziou
Darsteller: Jim Carrey, Ed Harris, Laura Linney, Natascha McElhone, Holland Taylor, Noah Emmerich, u.v.a.
Dauer: 103 Minuten

B00005R69FInhaltsangabe:

Truman Burbanks (Jim Carrey) ist jung, hat einen ruhigen Job und eine attraktive Frau, Meryl (Laura Linney). Sie leben in einem wunderbaren kleinen Vorstadt-Häuschen und wollen ein Baby. Ab und zu hängt er mit seinem Freund Marlon (Noah Emmerich) am See ab und träumt davon, mal zu den Fiji-Inseln zu fliegen. Obwohl er Meryl geheiratet hat, schwärmt er noch immer für seine Jugendliebe Lauren Garland (Natascha McElhone), die nach der Highschool plötzlich verschwunden ist. Denn sie erzählte ihm damals komische Sachen: Das der Schein trügen würde und sie nicht das wäre, was sie zu sein vorgäbe.

Als plötzlich etwas Sonderbares vom vermeintlichen Himmel fällt, geht Truman allmählich ein Licht auf, das irgendetwas nicht stimmt. Denn was für Truman bisher normal erscheint, ist für den Rest der Welt seit über 10.000 Tagen die beste tägliche Seifenoper, die es in der Medien-Welt gibt. Mit über 5000 Kameras und der Kulisse einer perfekten Kleinstadt wird Truman tagtäglich in die Fernsehlandschaft ausgestrahlt.

Was die Fernsehbosse und der Regisseur Christof (Ed Harris) jedoch nicht bedacht haben, das Truman irgendwann seine Freiheit will und er bereit ist, alles für diese Freiheit zu tun. Somit steht die gesamte Show auf der Kippe.

Mein Fazit:

In erster Linie steht wohl der witzige Teil dieses Films im Vordergrund. Das ist auch zum größten Teil gelungen. Aber unterschwellig wird immer wieder signalisiert, wie sehr man Truman eigentlich kontrolliert. Selbst die Zeugung seines Babys wollen sie life im TV zeigen. Ich finde, das ist schon makaber.

Jim Carrey hat die Rolle des Truman komplett ausgefüllt und authentisch rüber gebracht. Dabei hat er eine sensible Seite gezeigt. Den Truman, der um seinen vermeintlich tödlich verunglückten Vater trauert. Truman, der den Traum hat, mal auf Reisen zu gehen. Truman, der eine Sehnsucht nach dem Mädchen hat, das er wirklich liebt. Mich hat der Film sehr berührt.

Gleichzeitig schockierte es mich, welchen Aufwand man betreiben kann, um so etwas zu inszenieren. Und wie sehr der „Star der Show“ kontrolliert werden muss, damit es reibungslos läuft. Selbst seine Frau und sein Freund sind Statisten, nichts ist echt, nur er selbst und seine Gefühle. Dabei steht die Sensationsgier der TV-Bosse im Gegensatz. Ed Harris hat den Regisseur, der jede Sekunde aufgenommen hat und alles von Truman wissen will. Erschreckend, einfach nur erschreckend!

Die Story regt zum Nachdenken an. Und insgesamt für die grandiose Darstellung des Truman bekommt der Film von mir 90%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 06.11.2008.

Veröffentlicht am 26.04.16!

Ein Gedanke zu „Die Truman Show

  1. Huhu Elke,
    Truman Show ist einer meiner Lieblingsfilme. Toller Plot, gute inhaltliche Umsetzung und eine für mich sehr gute schauspielerische Leistung von allen.
    Viele Grüße, Heike

Einen Penny für Ihre Gedanken ...