The Tourist

usaThe Tourist (2010)

Regie: Florian Henckel von Donnersmarck
Drehbuch: Florian Henckel von Donnersmarck, Christopher McQuarrie
Produktion: Gary Barber, Roger Birnbaum, Jonathan Glickman
Musik: James Newton Howard
Kamera: John Seale
Darsteller: Johnny Depp, Angelina Jolie, Paul Bettany, Timothy Dalton, Rufus Sewell, Steven Berkoff, u.v.a.
Dauer: 103 Minuten

B004GNWG22Inhaltsangabe:

Elise Clifton-Ward (Angelina Jolie) lebt in Paris und wartet auf Nachricht von Alexander Pearce. Alexander Pearce wird sowohl von Scotland Yard wie auch von einem russischen Gangster wegen Steuervergehen und milliardenschweren Betruges gesucht. Alexander weiß, das Elise von der Polizei beschattet wird und bittet sie per Brief, in den Zug nach Venedig zu steigen und dort einen Mann auszusuchen, der seiner Statur am ähnlichsten ist, um für große Verwirrung zu Sorgen.

Tatsächlich findet Elise einen Mann, den amerikanischen Touristen Frank Tupelo (Johnny Depp). Sie nimmt ihn in Venedig mit ins Hotel, geht mit ihm Essen und am Ende des Abends tauschen sie einen Kuss aus. Was Elise und Frank nicht wissen: Sowohl der Russe als auch Scotland Yard sehen diesen Kuss und glauben, in Frank den gesuchten Alexander Pearce gefunden zu haben.

Als Elise am nächsten Morgen verschwunden ist, beginnt für Frank eine Hetzjagd durch Venedig und er scheint am wenigsten zu wissen, was überhaupt los ist …

Mein Fazit:

Johnny Depp und Angelina Jolie in einem Film – kann das gutgehen?

Als allererstes: Es war für mich herzerfrischend zu sehen, das Johnny Depp auch eine durchaus normale Rolle spielen konnte, einen normalen Amerikaner, dem das Herz gebrochen wurde und nun mit der Reise durch Europa nach Heilung suchte. Als er von Elise im Zug angesprochen wird, kann er sein Glück kaum fassen – ausgerechnet ihn hat sie angesprochen! Und das hat er im ganzen Film gut rübergebracht. Johnny Depp war schon immer wandlungsfähig und in allen Fächern überzeugend.

Angelina Jolie ist die buchstäbliche Femme Fatal, geheimnisvoll, aufreizend schön und anziehend. Sie wird diesem Image voll gerecht und verleiht dem Film trotz der leichten Geschichte einen gewissen Glanz. Ihre wahren Gefühle kann sie gut verbergen, ebenso ihre Absichten. Man hadert den ganzen Film über mit sich, ob sie es so meint oder nicht.

Die Geschichte selbst ist zu seicht, es kommt nicht wirklich Schwung auf und wer nicht gerade ein glühender Fan von einen der Hauptakteure ist, mag man den Film womöglich schnell abstellen. Aber ich finde, das es sich durchaus lohnt, bis zum Ende durchzuhalten. Denn am Ende zeigt sich, das doch nicht alles so ist, wie es scheint. Ein Pluspunkt für die Überraschung!

Insgesamt gesehen ist der Film nett anzuschauen, aber er wirkt nicht nachhaltig. Schade, daraus hätte man mehr machen könnnen. 75% gibt es von mir!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 09.06.2012.

Veröffentlicht am 08.05.16!

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