Das Leuchten der Stille

usaDas Leuchten der Stille (2010)
Originaltitel: Dear John

Regie: Lasse Hallström
Drehbuch: Jamie Linden
Produktion: Marty Bowen, Wyck Godfrey, Ken Halsband
Musik: Deborah Lurie
Kamera: Terry Stacey
Darsteller: Channing Tatum, Amanda Seyfried, Henry Thomas, Cullen Moss, Richard Jenkins, D. J. Cotrona, u.v.a.
Dauer: 108 Minuten
Romanvorlage: „Das Leuchten der Stille“ von Nicholas Sparks

B003LOH33EInhaltsangabe:

2001: Der Soldat John Tyree (Channing Tatum) befindet sich auf Heimaturlaub an der Ostküste. Dort lernt er Savannah Lynn Curtis (Amanda Seyfried) kennen und lieben.

Sofort erkennen sie, das sie Seelenverwandte sind und sie beschließen, zusammen zu bleiben, auch wenn John seinen Dienst in Deutschland verrichten muss.

Doch dann ist der 11. September und für ihn ist klar, das er verlängern muss, um seinem Vaterland beizustehen. Anfänglich ist Savannah davon gar nicht begeistert, aber sie trägt sie Entscheidung mit. Als Savannah ihm später einen letzten Brief schreibt und sie die Beziehung beendet, bricht für John eine Welt zusammen. Er versteht nicht, was passiert ist.

Jahre später, als sein Vater verstorben ist und er seine Angelegenheiten regeln muss, trifft er Savannah wieder.

Mein Fazit:

Ich habe das Buch damals verschlungen, wie fast alle Nicholas Sparks-Bücher. Die Verfilmungen sind nicht unbedingt immer gelungen, so war ich neugierig, wie es sich bei diesem Film verhalten würde.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Film ist fast genauso wie das Buch. Lasse Hallström, bekannt für seine sensiblen und einfühlsamen Bilder und Geschichten, hat auch hier wieder sein Können bewiesen. Die Auswahl der Darsteller, allen voran Channing Tatum und Amanda Seyfried, ist sehr gut gelungen. Sie haben ein tolles Liebespaar abgegeben. Ich habe ihnen ihre Liebe zueinander abgekauft, aber auch die damit verbundenen Schwierigkeiten der Trennungen.

Eine weitere Geschichte, die ebenfalls sehr sensibel erzählt wird, ist die Beziehung zwischen John und seinem Vater (Richard Jenkins). Mr. Tyree hat John allein großgezogen, so gut wie es ihm ging. Aber er hat wohl eine Behinderung, die verborgen blieb. Dennoch ist aus John ein anständiger junger Mann geworden, der zwar seinen Vater liebt, sich dessen aber auch nicht richtig bewußt ist. Erst durch Savannah, die den Vater sehr mag, beginnt er seinen Vater mit anderen Augen zu sehen und steht ihm bei, kurz bevor er stirbt.

Diese beiden Geschichten sind sehr fein miteinander verwoben und das wird in jeder Minute des Films deutlich. Das macht die Spannung aus, wie es weitergeht, mit Savannah und John, die trotz allem noch einander lieben, aber doch unüberwindbare Hürden haben. Ich habe den Film von der ersten bis zur letzten Minute genossen und kann ihn zu 90% empfehlen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 11.10.2010.

Veröffentlicht am 17.05.16!

image_pdf

Einen Penny für Ihre Gedanken ...