Der Herr der Ringe – Die Gefährten

usaDer Herr der Ringe – Die Gefährten (2001)
Originaltitel: The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring

Regie: Peter Jackson
Drehbuch: Philippa Boyens, Peter Jackson
Produktion: Bob Weinstein, Harvey Weinstein, Barrie M. Osborne
Musik: Howard Shore
Kamera: Andrew Lesnie
Darsteller: Elijah Wood, Ian McKellen, Viggo Mortensen, Orlando Bloom, Sean Astin, Andy Serkis, u.v.a.
Dauer: 178 Minuten
Romanvorlage: „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ von J. R. R. Tolkien
Dies ist der 1. Teil der „Der Herr der Ringe-Trilogie“.

B00005U515Inhaltsangabe:

Frodo Beutlin (Elijah Wood), eine Hobbit-Waise, lebt schon seit Jahren bei seinem Onkel Bilbo (Ian Holm). Bilbo hatte schon jahrelang zuvor gesprochen, von Auenland wegzugehen, um sein Buch fertig zu stellen. Als er seinen 114.ten Geburtstag feiert, ist es wohl soweit.

Zu Besuch ist der alte Freund und Zauberer Gandalf (Ian McKellen). Er kann Bilbo davon überzeugen, den Ring, den er schon lange besitzt und der ihn nie altern ließ, zurück zu lassen. Just, als Gandalf diesen wundervollen Ring berühren möchte, spürt er das Böse. Er läßt diesen Ring versiegeln und bittet Frodo, diesen gut zu verstecken.

Schnell eilt Gandalf nach Hause und liest in seiner Bibliothek nach, was es mit dem Ring aufsich hat. Er entdeckt, das er einst Sauron (Sala Baker) gehörte, der das personifizierte Böse ist. Sauron hatte vor langer Zeit den Ring verloren – und damit auch die Macht. Doch nun kehrt die Macht in ihm langsam zurück und er schickte neun schwarze Reiter los, um den Ring zu suchen.

Gandalf eilt zu Frodo und rädt ihm, das Auenland zu verlassen und sich einen neuen Namen zuzulegen. Dabei begleiten ihn seine Freunde, die im Grunde gar nicht wissen, auf was für ein Abenteuer sie sich eingelassen haben, ihm dennoch treu zur Seite stehen wollen. Und als Frodo das erste Mal den schwarzen Reitern gegenüber steht und schon mit seinem Leben abgeschlossen hat, steht er einem von neun Gefährten gegenüber, die ihm helfen sollen, den Ring zu vernichten. Aragorn (Viggo Mortensen), dem Streicher hilft Frodo ins Elbenland zu kommen, obwohl kaum noch eine Chance auf Leben besteht.

In Elbenland angekommen, erfährt Frodo erst wirklich, was es mit dem Ring auf sich hat. Und er scheint entschlossener denn je, seiner Bestimmung zu folgen. Und tatsächlich beginnt er jetzt das wirkliche Abenteuer …

Mein Fazit:

Sich so einen Film an Sylvester anzusehen ist schon irre. Das es an Mammutwerk ist, wußte ich ja sowieso schon, aber 219 Minuten? Sie wollten einfach nicht enden.

Bis ich aber den Wunsch hatte, das dieser Film enden möge, war ich gefangen in der Auenwelt voller Elben, Hobbits, Krieger, Zauberer und Orks (was für häßliche Kreaturen!!!). Ein Epos voller Magie und Zauber. Wobei mir am besten Viggo Mortensen gefallen hat als Krieger und Erbe eines Königreiches, das er im Grunde gar nicht halben will. Einzig seine Liebe zur Gerechtigkeit und dem Guten scheint ihn aufrecht zu erhalten, und die Liebe zur Halbebe Arwen (Liv Tyler).

Die Specialeffect sind unglaublich, der Zuschauer hat nicht eine einzige Sekunde das Gefühl, das irgendetwas am Computer oder mit Tricks gemacht wurde. Und das ist der Sinn dieser Effekte.

Trotz meines kleinen Fernsehers (für das Verhältnis meines großen Wohnzimmers) hat mich das Epos um den Ring mit gerissen. Ich habe mich ganz auf die Geschichte eingelassen, so wie ich es bei „Eragon“ tat. Wer für Fantasie nichts übrig hat und zudem einfach kein Sitzfleisch besitzt, dem rate ich von diesem Film ab, er verlangt vom Zuschauer unbedingte Aufmerksamkeit und Liebe zur Magie und Fantasy.

Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, diesen habe ich bereits auch auf DVD hier!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 09.03.2008.

Veröffentlicht am 30.05.16!

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Ein Gedanke zu „Der Herr der Ringe – Die Gefährten

  1. Herr der Ringe – eine meiner Lieblingsfilmtrilogien! Da passt einfach alles, Musik, Landschaft, Schauspieler, Story. 🙂

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