Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit

usaDéjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit (2006)

Regie: Tony Scott
Drehbuch: Terry Rossio, Bill Marsilii
Produktion: Jerry Bruckheimer, Mike Stenson, Ted Elliott
Musik: Harry Gregson-Williams
Kamera: Paul Cameron
Darsteller: Denzel Washington, Val Kilmer, Paula Patton, James Caviezel, Adam Goldberg, Bruce Greenwood, u.v.a.
Dauer: 126 Minuten

B000M33048Inhaltsangabe:

AFT-Agend Doug Carlin (Denzel Washington) wird zu einer verheerenden Katastrophe gerufen: Jemand hat in New Orleans ein Fährschiff mit mehr als 500 Passagieren in die Luft gesprengt. Carlin soll den Fall untersuchen. Dabei wird noch eine junge Frau an Land gespült, die jedoch offensichtlich schon vor dem Terror-Anschlag tot war: Claire Kuchever (Paula Patton). Carlin sieht einen Zusammenhang zwischen dem Mord und dem Terror-Anschlag und unterbreitet dem FBI seine Ermittlungs-Arbeit.

Das FBI unter der Führung von Jack McCready (Bruce Greenwood) haben eine Technologie entwickelt, um ca. 4 Tage in die Vergangenheit zu schauen. Um Carlin die Ermittlungen zu erleichtern, zeigen sie ihm, was vier Tage vor dem Anschlag in Claire’s Leben passiert ist. Dabei verliebt er sich in die junge Frau und kann mit seinem Hintergrund-Wissen die Operation entscheidend voran bringen.

Er glaubt jedoch nicht, das der Mensch als solcher nicht in die Vergangenheit reisen kann. Als sie ihm mit einem Zettel den Gegenbeweis antreten, breiten sich vor Carlin ungeahnte Möglichkeiten aus, denn dann sieht er die Chance, nicht nur den Mord an Claire, sondern auch den Terror-Anschlag auf das Fährschiff zu verhindern. Aber er hat nur noch ein paar Stunden dafür Zeit …

Mein Fazit:

Denzel Washinton, ein in die Jahre gekommener Val Kilmer, die zauberhafte Paula Patton und ein äußerst brutaler James Caviezel (er spielt den Terroristen), das sind die vier Hauptpersonen dieses Films und sie spielen ihre Rollen klasse. Die Geschichte ist so verworren, so verdreht, das man zuweilen schon aufpassen muss.

Ich weiß, das es möglich ist, einen Menschen per Satellit zu verfolgen (siehe Film „Staatsfeind Nr.1). Mit entsprechender Technologie ist der Bürger heute ein gläserner Mensch. Aber was die Filme-Macher da hervorgezaubert haben, ist schon krass. Es wäre ja toll, wenn es das wirklich geben würde. Man könnte viele Schicksale verändern, viele Attentate verhindern. Aber das wird es wohl nie geben. Während George Orwell in seinem Werk „Die Zeitmaschine“ stets klar macht, das die Vergangenheit unabänderlich ist, bietet sich den Protagonisten in diesem Film ungeahnte Möglichkeiten. Durch sein Eingreifen kann sich an einem gewissen Schneidepunkt ein neuer Weg entwickelt und der alte verschwindet oder beide können parallel laufen. Diese Information ist wichtig, um das Ende des Films zu verstehen.

Zwar ist der Film gelegentlich verwirrend und man muss schon höllisch aufpassen. Vieles wird durch die Dialoge deutlich. Aber die Story finde ich toll und die Hauptdarsteller ebenfalls. Somit bekommt der Film 90% von mir!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 09.02.2009.

Veröffentlicht am 09.06.16!

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