Der Herr der Ringe – Die zwei Türme

usaDer Herr der Ringe – Die zwei Türme (2002)
Originaltitel: The Lord of the Rings: The Two Towers

Regie: Peter Jackson
Drehbuch: Philippa Boyens, Peter Jackson
Produktion: Harvey Weinstein, Bob Weinstein, Barrie M. Osborne
Musik: Howard Shore
Kamera: Andrew Lesnie
Darsteller: Sean Astin, Orlando Bloom, Ian McKellen, Viggo Mortensen, Andy Serkis, Elijah Wood, u.v.a.
Dauer: 179 Minuten
Romanvorlage: „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ von J. R. R. Tolkien
Dies ist der 2. Teil der „Der Herr der Ringe-Trilogie“.

B00007146PInhaltsangabe:

Frodo Beutlin (Elijah Wood) hat sich nach der ersten Schlacht allein mit seinem Freund Sam (Sean Astin) auf den Weg nach Mordor gemacht, um den Ring – der Sauron, einem bösen Herrscher – zu zerstören. Um dem Bösen keine Chance zu geben, muss dieser in der brennenden Schlucht in Mordor geworfen werden. Doch der Weg dorthin ist steinig, führt durch ein Sumpf und Mauern. Frodo und Sam lassen sich von Gollum (Andy Serkis) leiten, der eigentlich eher den „Schatz“, nämlich diesen Ring, zurück haben will. Auf sein Wort ist also nicht immer Verlass.

Aragorn (Viggo Mortensen), der heimliche auserwählte König um Mittelerde, hetzt indes mit dem Elben Legolas (Orlando Bloom) und dem Zwerg Gimli (John Rhys-Davis) den Orks nach, da diese zwei Hobbits entführt haben. Auf dem Weg treffen sie auf das Königreich von Théoden (Bernard Hill). Théoden ist von einem Spitzel Saurons besessen und steht kurz davor, mit fliegenden Fahnen sein Land an Saruman (Christopher Lee), der rechten Hand Saurons, zu überlassen. Aber mit Gandalf, der Weiße, gelingt es der Truppe, Théodon vom Bösen zu befreien.

Als Aragorn auch noch erfährt, das Sauron seine erste -scheinbar- unbesiegbare Armee losgeschickt hat, um Helms Klamm, die Festung, einzunehmen, macht er sich Sorgen. Gegen diese Armee ist offensichtlich selbst die Festung machtlos. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, für jeden Beteiligten, sowohl für Frodo als auch für Aragorn!

Mein Fazit:

Ich habe meinen Sohn heute nach Oma und Opa hingebracht. Und da es stürmte und regnete, dachte ich mir, trotz des wenigen Schlafes sollte eine zweite „Session“ mit dem Ring drin sein. Dieses Mal war ich über die Länge vorgewarnt (214 Minuten!!!) und packte mich auf der Couch ein.

Im zweiten Teil geht es überwiegend um die Vorbereitung auf das Finale. Frodo geht unbeirrt seinen Weg, wird aber von der Last seiner Aufgabe nahezu erdrückt. Dabei sieht man alte Gesichter wieder vom ersten Teil, die wohl -glaube ich- in der Kinofassung nicht erscheinen.

Aragorn ist ein kraftvoller Krieger und mir fällt spontan niemand ein, der es besser hätte verkörpern können. Und auch die anderen Akteure sind vom Regisseur perfekt in Szene gesetzt worden. Mir ist eine Gänsehaut gekommen, als ich die Schlacht um Helms Klamm verfolgte. Eine gigantische Szene so perfekt zu instruieren erfordert nicht nur vom Regisseur alles ab. Ich bin sicher, das sich viele an diese Herausforderung nicht wagen würden. Dabei entstanden aber auch einfache aber dennoch gewaltige Bildsequenzen, die der Inbegriff von Freiheit und Kraft sind. Natürlich ist der Film überwiegend düster gehalten, aber das Böse ist ja auch dunkel!

Die 214 Minuten vergingen fast wie im Fluge und keine Minute davon ist zuviel. In diesem Film ist alles, Romantik, Komik, Action und Dramatik! Und wie zu anfangs schon gesagt ist der zweite Teil nur die Vorbereitung auf den dritten Teil und den werde ich mir bald anschauen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 14.03.2008.

Veröffentlicht am 28.06.16!

image_pdf

Einen Penny für Ihre Gedanken ...