Revolution

united_kingdomRevolution (1985)

Regie: Hugh Hudson
Drehbuch: Robert Dillon
Produktion: Chris Burt, Irwin Winkler
Musik: John Corigliano
Kamera: Bernard Lutic
Darsteller: Al Pacino, Donald Sutherland, Dexter Fletcher, Nastassja Kinski, Dave King, Joan Plowright, u.v.a.
Dauer: 126 Minuten

B000JUB3FCInhaltsangabe:

Tom Dobb (Al Pacino) kommt im Jahre 1776 mit seinem Sohn Ned (Dexter Fletcher) nach New York, um Felle zu verkaufen. Ned erzieht er allein, seine Frau ist vor einigen Jahren bereits verstorben.

Kaum kommt er im Hafen von New York an, wird ihm das Boot beschlagnahmt. Um sein Geld zu holen, geht er zur Schatzmeisterei, doch diese kann ihm die 70 Dollar für das Boot und den Proviant nicht bezahlen. In der Zeit rekrutiert Ned bei der amerikanischen Armee, die im Unabhängigkeitskrieg gegen die britische Armee steht.

Damit Tom seinen Sohn nicht vollends aus den Augen verliert, rekrutiert er ebenfalls in der Armee. Erst sind sie noch zusammen, doch als sie getrennt werden, wird eine Katastrophe nach der nächsten ausgelöst. Schließlich wird Ned vom sadistischen Seargant Major Peasy (Donald Sutherland) mißhandelt. So sehr, das sein Leben am seidenen Faden hängt. Als Tom seinen Sohn aus dieser mißlichen Lage befreit, schwören sie beide Rache.

Mein Fazit:

Al Pacino hat damals, als er diesen Film fertig gestellt hatte, eine Drehpause von vier Jahren eingelegt. Sein Argument: „Revolution“ wäre der schlechteste Film, den er je gemacht hätte und es hätte an seinem Selbstwertgefühl genagt! Diese Aussage habe ich erst nicht für bahre Münze genommen. Letztendlich muss ich jedoch gestehen, das der Film wirklich nicht so gut ist. Schuld ist allerdings nicht Al Pacino!!

Die Kamera-Führung ist oftmals sehr unruhig, die Kampf-Szenen wirken zuweilen wie ein besserer Dokumentarfilm und die Beleuchtung bzw. das Licht ist oft ungünstig für den Film gewesen! Alles in allem ist der Film zwar mit einem starken Al Pacino beseelt, aber er kann die anderen Defizite nicht ausgleichen. Auch Donald Sutherland und die entzückende Nastassja Kinski können dem Film wirklich nicht dem Pepp geben.

Die Geschichte selbst ist schon ergreifend und einige Male war ich auch von der innigen Vater-Sohn-Beziehung gefesselt. Leider ist mit diesem Film insgesamt keine gute Arbeit abgeliefert worden.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 06.07.2007.

Veröffentlicht an 22.07.16!

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