Insomnia – Schlaflos (2002)

usaInsomnia – Schlaflos (2002)
Originaltitel: Insomnia

Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: Hillary Seitz
Produktion: Steven Soderbergh, Emma Thomas, George Clooney
Musik: David Julyan
Kamera: Wally Pfister
Darsteller: Martin Donovan, Al Pacino, Robin Williams, Hilary Swank, Oliver ‚Ole‘ Zemen, Paul Dooley, u.v.a.
Dauer: 118 Minuten

B00007GOUUInhaltsangabe:

In einem kleinen Nest in Alaska wurde ein 17jähriges Mädchen ermordet. Das Los Angeles Police Department schickt Detective Will Dormer (Al Pacino) und seinen Partner Hap Eckhart (Martin Donovan) zur Unterstützung der Ermittlungen, aber eigentlich sind beide Cops froh, in Alaska zu sein, denn ihnen ist die Dienstaufsichtsbehörde schon auf den Fersen wegen einem heiklen Fall.

Will Dormer untersucht die Beweise und stellt dem Mörder eine Falle. Dieser tappt auch tatsächlich in diese hinein, kann aber im Nebel verschwinden. In diesem Nebel erkennt Will nicht, wer dort ist und erschießt versehentlich seinen Partner. Er vertuscht es und will es so aussehen lassen, das der Mörder seinen Partner erschossen hat.

Eines Nachts bekommt Will einen Anruf in seinem Hotel: Walter Finch (Robin Williams), der gesehen hat, das Will seinen eigenen Partner erschossen hat. Und nicht nur das: Alle Beweise deuten darauf hin, das er der Mörder des Mädchens ist. Nun steckt er in einer Zwickmühle und versucht sich aus der Situation zu retten. Doch die eifrige Beamtin Detective Ellie Burr (Hilary Swank) wird trotz ihrer Verehrung für Will mißtrauisch.

Mein Fazit:

Was für ein toller Thriller! Von Anfang an die Geschichte um Will und Walter spannend. Will, großartig gespielt von Al Pacino, ist eigentlich ein Vorzeige-Cop und hat eine hohe Aufklärungs-Quote. Doch er hat nicht nur den Druck der Ermittlungen, sondern auch noch die Dienstaufsichtsbehörde auf dem Hals. Wegen eines Kindtötungs-Deliktes steht Will und sein Partner im Visir der internen Ermittler. Der Tod seines Partners ist trifft ihn schon, aber Hap wollte mit der Behörde kooperieren. Somit waren die Karrieren ihrer beider in Gefahr und im Hintergrund dessen kommt der Tod Will fast gelegen.

Den inneren Zwiespalt konnte Al Pacino schon immer gut spielen. Er ist eben ein Meister seines Fachs. Aber ich muss ehrlich gestehen, das ich bei diesem Film das erste Mal das Gefühl hatte, das er allmählich müde wird. Er wird nicht mehr lange einen Cop spielen können, das ist mein Eindruck.

Hilary Swand, Martin Donovan und auch Robin Williams haben ebenfalls in ihren Rollen geglänzt. Alle haben überzeugend und kraftvoll gespielt. Die Geschichte spielt in Alaska, wo es im Sommer nie dunkel wird. Die soziale Umgebung und die Armut spiegeln sich in vielen Bildern wieder und auch das finde ich glaubhaft.

Insgesamt gesehen ist es ein starker Film mit tollen Schauspielern und einer tollen Kulisse. Ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen und vergebe daher 95%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 08.10.2009.

Veröffentlicht am 04.08.16!

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