Der Tag, an dem die Erde still stand (2008)

usaDer Tag, an dem die Erde still stand (2008)
Originaltitel: The Day the Earth Stood Still

Regie: Scott Derrickson
Drehbuch: David Scarpa
Produktion: Erwin Stoff, Gregory Goodman, Paul Harris Boardman
Musik: Tyler Bates
Kamera: David Tattersall
Darsteller: Keanu Reeves, Jennifer Connelly, Kathy Bates, John Cleese, Jon Hamm, Jaden Smith, u.v.a.
Dauer: 104 Minuten
Romanvorlage: von Robert Wise (Vorlage unbekannt)

B001YUSOHGInhaltsangabe:

von amazon.de: Eines Tages tauchen über der ganzen Erde seltsame große runde Gebilde auf. Dabei handelt es sich um außerirdische Sphären, die bei der Menschheit für Unruhe und Panik sorgen. Aus einer dieser Sphären entsteigt der Außerirdische Klaatu, der über seine Absichten zunächst nur wenig durchschimmern lässt. Kommt er in friedlicher Mission, oder stellt er eine Bedrohung für die gesamte Menschheit dar? Die US-Regierung stellt eine Gruppe von Wissenschaftlern zusammen, die mit dem Ende der Menschheit konfrontiert wird.

Mein Fazit:

Ich bin in der Regel nicht darum verlegen, eine anständige Inhaltsangabe zu einem Medium wieder zu geben. Aber bei diesem Film fällt es mir schwer. Tapfer habe ich mir den Film im TV angesehen, die Geschehnisse auf dem Schirm verfolgt und einem Keanu Reeves mit versteinerter Miene bei seiner Mission verfolgt.

Es ist dem Zuschauer lange nicht klar, welche Mission er verfolgt – irgendwann klingelts. Er will die Erde vor der Menschheit retten, die ziemlich egoistisch und zerstörerisch mit ihrem Heimatplaneten umgeht. Keanu Reeves will mit den Vertretern der Länder sprechen – vor der UN, doch niemand – wen wundert’s? – glaubt ihm. Während er versucht, doch noch irgendwas zu bewegen, öffnen sich die seltsamen Kugeln und die Flora und Fauna strömt magisch auf diese Sphären zu. Archen? Ja, das scheint es wohl!

Ich finde das Drehbuch ziemlich hauchdünn. Von Darstellern konnte mich niemand überzeugen außer der kleine Jaden Smith, der nach einjähriger Trauer erst noch begreifen muss, das sein Vater wirklich nicht mehr wieder kommt. Ja, das konnte ich dem kleinen Jungen durchaus abnehmen. Jennifer Connelly konnte mich aber weder als mitfühlende Stiefmutter noch als Komplizin des Außerirdischen überzeugen.

Für mich kommt da keine Wiederholung in Frage. 60 % ist mir wert, eine ziemliche Enttäuschung.

Veröffentlicht am 07.08.16!

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