Avatar – Aufbruch nach Pandora

usaAvatar – Aufbruch nach Pandora (2009)
Originaltitel: Avatar

Regie: James Cameron
Drehbuch: James Cameron
Produktion: Brooke Breton, James Cameron, Laeta Kalogridis
Musik: James Horner
Kamera: Mauro Fiore
Darsteller: Sam Worthington, Zoe Saldana, Sigourney Weaver, Stephen Lang, Joel David Moore, Giovanni Ribisi, u.v.a.
Dauer: 162 Minuten

B00332G54MInhaltsangabe:

Jake Sully (Sam Worthington) ist seit einer Kriegsverletzung von der Hüfte an gelähmt. Um seinem Leben einen Sinn zu geben, tritt er in die Fußstapfen seines toten Bruders und nimmt am Avatar-Projekt teil. Dafür muss er auf den Planeten Pandora reisen. Zwar können die Menschen dort nur mit einer Maske existieren, aber ist ein sehr wertvoller Rohstoff und das rechtfertigt nach Ansicht der Führung (Selfridge (Giovanni Ribisi) und Colonel Quaritch (Stephen Lang)) das militärische Eingreifen in die Flora und Fauna.

Das Avatar ist ein Projekt, geleitet von Grace (Sigourney Weaver), wo genetisch die menschliche und die der Na’vis miteinander verbunden werden und mittels einer Technologie der Mensch mental Vebindung aufnehmen kann. Obwohl Jake keinerlei Vorbereitungen auf diese Operation getroffen hat, findet er sich sofort damit zurecht, denn sein Avatar kann laufen.

Er lernt das Na’vi Mädchen Neytiri (Zoe Saldana) kennen und ist sofort fasziniet von diesem katzenhaften blauen Wesen, das sich lautlos durch die Wälder schleichen kann. Mit der Zeit kann er mehr und mehr das Vertrauen gewinnen und wird in die Riten und Bräuche der Na’vi eingewiesen.

Doch Selfridge und Colonel Quaritch drängen, sie wollen den Lebensraum der Na’vi und in Jake beginnt ein Konflikt. Denn er lebt schon mehr mit seinem Avatar als in der realen Welt. Er hat sich in Neytiri verliebt und muss er sich entscheiden.

Mein Fazit:

Ein Meilenstein in der Film-Geschichte.

Eines muss ich vorab sagen: Ich habe den Film leider nur in 2D-Qualität gesehen, weil die 3D-Vorstellung schon ausverkauft war. Aber dennoch hatte ich pures Film-Vergnügen.

Ich wußte vorab schon von Freunden und durch die gelesenen Kritiken von den Specials-Effekts und von der grandiosen Bild-Gewaltigkeit. Aber was sich mir bot, hat meine Vorstellungskraft überstiegen. Die Sequenzen, allen voran die Panorama-Bilder, waren so atemberaubend und eindringlich, das mir zumindest am Anfang ein bißchen schwindelig wurde. Aber als meine Augen sich daran gewöhnten, konnte ich alles pur genießen.

Die dargestellte Flora und Fauna ist so unglaublich schön, riesig und mehr als nur faszinierend. Dabei ist vieles am Computer entstanden. Aber diesen Eindruck hatte ich als Zuschauerin überhaupt nicht. Ich hatte stets das Gefühl, mitten drin zu sein und es wirkte 100%ig echt. Auch die Na’vi waren für mich eine interessante Spezie, die sich mit der Natur eins fühlen und einen tiefen spirituellen Glauben haben. Und die Katzenaugen haben mich als Katzennärrin von der ersten Sekunde an in den Bann gezogen.

Die Geschichte ist alt – Gut gegen Böse. Aber die Art, wie es gemacht wurde, hat mich teilweise für die menschliche Rasse schämen lassen. James Cameron hat uns zwar in einem schlechten Licht scheinen lassen, aber leider entspricht es auch der Wahrheit. Und solche Emotionen, wie der Colonel in mir ausgelöst hat (nämlich unbändige Wut), habe ich selten bei einem Film empfunden.

In dem Film ist einfach alles drin: Action, Abenteuer, Liebe und auch ein kleines bißchen Anspruch und das untermalt mit diesen fantastischen Bildern, da kann man nur 100% geben.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 04.02.2010.

Veröffentlicht am 11.08.16!

2 Gedanken zu „Avatar – Aufbruch nach Pandora

  1. Huhu Elke,

    beim ersten Mal sehen fand ich den Film nicht so toll bzw. konnte ich den Hype nicht wirklich nachvollziehen. Ich hab aber auch nie die 3D Fassung gesehen.Beim zweiten Mal hat er mir viel besser gefallen, nur das Ende ist nicht ganz meins. Aber die Filmmusik von James Horner ist wundervoll, die habe ich auch auf CD.

    Liebe Grüße von Conny. 🙂

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