Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter

usaEragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter (2006)

 

B000N3TXUMRegie: Stefen Fangmeier
Drehbuch: Peter Buchman
Produktion: John Davis, Wyck Godfrey, Gil Netter
Musik: Patrick Doyle
Kamera: Hugh Johnson
Darsteller: Ed Speleers, Sienna Guillory, Jeremy Irons, John Malkovich, Djimon Hounsou, Robert Carlyle, u.v.a.
Dauer: 104 Minuten
Romanvorlage: „Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter“ von Christopher Paolini

Inhaltsangabe:

Eragon (Edward Speelers) lebt mit seinem Onkel und seinem Cousin in einem kleine Dorf in Alagaesia und geht gern zur Jagd. Ansonsten ist sein Leben von Armut und Zurückweisung geprägt. Gerade, als sein Cousin das Land verläßt, um nicht in die Armee des bösen König Galbatorix (John Malkovic) eingezogen zu werden, findet Eragon einen großen blauen Stein. Es erscheint ihm merkwürdig und nimmt es mit.

Bald darauf jedoch wird aus dem blauen Stein ein kleiner Drache, der diesem entschlüpft. Mit großen Kulleraugen und unbeholfen versucht sich Eragon als Ziehvater des kleinen Drachens, weiß aber nicht wirklich, was es damit aufsich hat.

Am anderen Ende des Landes ist König Galbatorix und erkennt, das ein neuer Drachenreiter gefunden wurde. Als er einst die Macht im Imperium erreichte, schaffte er es nur, weil er vorher alle anderen Drachenreiter vernichtet hatte. Die übrigen Krieger, die Varden, haben sich ins Gebirge zurück gezogen. Der König gibt den Mord von Eragon in Auftrag, wohlwissend, das der junge eine Gefahr für sein Imperium bedeutet.

Als die Krieger Galbatorix‘ Eragons Heimat zerstören und die Familie ermorden, schwörd der Junge Rache, doch nur der Einsiedler Brom (Jeremy Irons) hält ihn davon ab. Auf mysteriöse Weise will er Eragon helfen, doch er gibt sein Geheimnis nicht preis. Aus dem Babydrachen ist inzwischen eine stattliche Dame namens Saphira geworden und sie kann mit Eragon telepathisch Kontakt aufnehmen.

Doch der Kampf ist noch lange nicht ausgefochten. Während Brom die Truppe zu den Varden führt, erklärt er Eragon die Macht seines Drachen, die Macht der Liebe zu diesem Tier und die Macht der Magie. Brom zeigt ihm die Kunst des Kämpfens und des Zauberns. Aber wird Brom ihm auch zeigen können, mit dem Herzen einen Kampf zu gewinnen? Werden sie die Varden finden und sich dem Bösen stellen? Wer wird Freund und wer wird Feind sein?

Mein Fazit:

Bis auf die Geschichte um Harry Potter bin ich nicht wirklich ein Fantasy-Fan. Daher wußte ich auch überhaupt nicht, was es mit dem Film „Eragon“ aufsich hat. Zwar kannte ich den Film ansatzweise vom Buch her, mein Freund Uwe hat mir immer wieder davon erzählt. Aber welch atemberaubendes Abenteuer da wirklich hinter steckt, habe ich heute erfahren.

Es war Spannung pur, Action, Magie und Tempo hoch drei. Ein unglaubliches Werk von Special Effects und schauspielerischem Können strahlt dem Zuschauer von der Leinwand entgegen. Am Anfang ist es noch ganz harmlos, aber sobald der Drache fliegen kann, nimmt der Film an Tempo zu. Und wie sie es hingekriegt haben, einen solchen Drachen zum Leben zu erwecken … Respekt! Ich hatte nicht eine einzige Sekunde das Gefühl, das es diesen Drachen in Wirklichkeit nicht geben würde. Er wirkt echt und glaubhaft!

Und in einer Szene, die mir sehr zu Herzen ging, stand dieser Drache hinter der wunderbaren Landschaftskulisse auf einem Felsvorsprung voller Stolz und mir kommt beim Schreiben eine Gänsehaut. Die Landschaftsaufnahmen und die Flugszenen sind atemberaubend, man wird förmlich in den Sitz gedrückt und bei jedem Kampf erhebt man schon selbst die Fäuste.

Kurzum: Es ist ein absolut spannendes Epos über soviel Magie und Fabel, das man die wirkliche Welt umsich herum vergißt. Der junge Eragon, der anfänglich wirklich jungenhaft ist, im Laufe des Films aber doch zu einem stolze Manne reift, ist eine perfekte Wahl des Teams. Jeremy Irons glänzt mal wieder in seiner Rolle und John Malkovic ist natürlich der perfekte Fiesling!

Ich weiß gar nicht, wieviel Sterne ich diesem Film geben soll, aber ich bin ganz angetan davon. Sobald dieser auf DVD rauskommt, werde ich ihn mir besorgen! Ich weiß, es kommt ein zweiter Teil, das Ende läßt einfach noch einiges offen. Ich freue mich darauf und bedanke mich ganz herzlich bei Uwe für diesen tollen Kinonachmittag!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 08.07.2007.

Veröffentlicht am 16.08.16!

image_pdf

Einen Penny für Ihre Gedanken ...