Darf ich bitten?

usaDarf ich bitten? (2004)
Originaltitel: Shall we dance?

Regie: Peter Chelsom
Drehbuch: Audrey Wells
Produktion: Harvey Weinstein, Jennifer Berman, Bob Weinstein
Musik: Gabriel Yared
Kamera: John de Borman
Darsteller: Richard Gere, Jennifer Lopez, Susan Sarandon, Lisa Ann Walter, Stanley Tucci, Anita Gillette, u.v.a.
Dauer: 106 Minuten

B0007A9OICInhaltsangabe:

John Clark (Richard Gere) ist Anwalt und fährt jeden Tag mit dem Zug ins Büro. Seit 20 Jahren ist er schon glücklich mit Beverly (Susan Sarandon) verheiratet und hat zwei bezaubernde Kinder. Doch offensichtlich fehlt etwas in seinem Leben! Denn als er eines Abends -wie jeden Abend- an „Miss Mitzie’s Ballroom Dance Studio“ vorbei fährt, sieht er plötzlich eine geheimnisvolle schöne Frau.

Prompt meldet er sich in einem Tanzkurs an, um dieser Frau näher zu sein. Paulina (Jennifer Lopez) unterrichtet ihn jedoch nicht. Miss Mitzie (Anita Gillette), die heimlich schon mal ein Schnäpschen trinkt, unterrichtet eine kleine Gruppe von Leuten, die aus verschiedenen Gründen das Tanzen lernen wollen. John findet immer mehr Gefallen an der Gruppe und am Tanzen, es entwickeln sich Freundschaften und er kann eine zarte Romanze zu Paulina beginnen.

Beverly, inzwischen etwas mißtrauisch über John’s sonderbares Verhalten, heuert einen Privatdetektiv an. Sie glaubt, John hätte eine Geliebte. Als sie erfährt, das er nur tanzen geht, ist sie sprachlos. Und als sie ihn auf einem Tanz-Wettbewerb besucht, ist der Ofen völlig aus.

Mein Fazit:

Mich hat der Film deshalb neugierig gemacht, weil ich a) Richard Gere sehr gut leiden kann und b) ich ihn auch mal tanzen sehen wollte (den Film „Chicago“ habe ich auch noch nicht gesehen). So hatte ich ziemlich hohe Erwartungen an den Film, die leider enttäuscht wurden.

Die Geschichte selbst ist originell und auch interessant, aber aus meiner Sicht nicht besonders gut umgesetzt. Auch Richard Gere überzeugte nicht ganz so als Tänzer und Jennifer Lopez glänzte eigentlich eher durchs Tanzen als auch die Rolle! Susan Sarandon ist für mich die heimliche Gewinnerin in dem ganzen Film, sie hat die vermeintlich gehörnte Ehefrau glänzend gespielt.

Das Ende hingegen macht so einigen kleinen Schnitzer wieder wett, aber bei 107 Minuten muss man da schon etwas warten. Leider nicht der beste Tanzfilm!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 18.09.2007.

Veröffentlicht am 18.08.16!

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