Danielle Steel: Ein unglaubliches Geschenk

382899279XDanielle Steel: Ein unglaubliches Geschenk

Originaltitel: Amazing Grace (2007)
übersetzt von Silvia Kinkel
Verlag: Weltbild Verlag
Seitenanzahl: 350 Seiten
ISBN-10: 382899279X
ISBN-13: 978-3828992795

Inhaltsangabe:

Sommer 2006: Vier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, haben ein gemeinsames Schicksal. Sie sind alle bei einer Benefiz-Veranstaltung in San Franzisko, als ein starkes Erdbeben passiert.

Sarah Sloane ist die Organisatorin des „Frühchen“-Balls, da ihre Tochter Molly selbst zu früh geboren wurde. Sie führt ein angenehmes Leben, da ihr Mann Seth als Börsenmakler äußerst erfolgreich ist. Melanie Free ist jung, attraktiv und berühmt. Gerade hat sie einen Grammy gewonnen, doch niemand ahnt nicht, wie sehr sie unter der dominanten Mutter leidet, die mehr Star-Allüren hat als Melanie. Meggie ist leidenschaftliche Nonne und hilft normalerweise den Obdachlosen in der Stadt. Sie ist eigentlich eher zufällig auf dem Frühchen-Ball, wo sie den anderen beiden und auch Everett Carson begegnet. Er ist trockener Alkoholiker und reiste vorher jahrelang zu allen Kriegsgebieten der Welt, um von dort zu berichten. Aber nun muss er sein Leben neu ordnen und berichtet gerade von dieser Veranstaltung, als die Erde bebt.

Sie (ausgenommen Sarah) werden zusammen im Presidio in ein Flüchtlings-Camp untergebracht, während die Rettungskräfte um Überlebende kämpfen. Everett fühlt sich sofort zu Meggie hingezogen, Melanie findet Gefallen an der Arbeit als Rettungs-Assistentin neben Meggie und Sarah findet heraus, das ihr Mann durch das Erdbeben des Betruges überführt wird und nicht nur die Existenz-Grundlage aufs Spiel gesetzt hat, sondern auch seine Ehe.

Im Verlaufe eines Jahres verändert sich das Leben aller Beteiligten grundlegend. Während es für einige ein schönes Jahr wird, kämpfen andere mit sich selbst und müssen Abschied nehmen.

Mein Fazit:

Dies ist ein typischer Danielle Steel – Roman. Wenn man alle vorherigen 59 Romane gelesen hat, weiß man schon sehr schnell, was ungefähr wohin steuert. Und es ist ja auch nicht verwunderlich, das sich die Themen aus ihren früheren Romanen irgendwie wiederholen.

Ich werte es auch positiv, das es nicht nur ein Happy End gibt. Bedauerlichweise lebten die meisten Figuren wieder in der Oberschicht, so das man sich als „normal Sterbliche“ nicht immer damit identifizieren kann. Bei Everett und bei Meggie hatte ich damit keine Probleme.

Ein weiteres Pluspunkt war noch, das die Autorin ganz klar vermittelt hat, das zum Star-Ruhm nicht nur schöne Sachen gehören, sondern das es auch ein hartes Business ist. Das fand ich gut, obwohl viele Teenies das wohl nicht glauben würden, wenn sie es lesen würden. Dieses Buch kann ich durchaus empfehlen, aber ich denke, das man nach 59 Romanen keine Überraschung mehr erwarten kann. Ober mein Lese-Verhalten sich grundlegend geändert. Das kann natürlich auch sein.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Dezember 2008.

Veröffentlicht am 20.08.16!

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