Nur einmal im Leben

usaNur einmal im Leben (1994)
Originaltitel: Once in a Lifetime

Regie: Michael Miller
Drehbuch: Syrie Astrahan James
Produktion: Douglas S. Cramer, Dennis Hammer, Darren Frankel
Musik: David Shire
Kamera: Kees Van Oostrum
Darsteller: Lindsay Wagner, Barry Bostwick, Duncan Regehr, Amy Aquino, Rex Smith, Darrell Thomas Utley, u.v.a.
Dauer: 96 Minuten
Romanvorlage: „Nur einmal im Leben“ von Danielle Steel

B000QCQXDUInhaltsangabe:

Daphne Fields (Lindsay Wagner) verliert Weihnachten ihren Mann und ihre Tochter bei einem Feuer in ihrem Haus. Völlig verstört und in tiefer Trauer bezieht sie ein kleines Apartment. Doch dann hat sie noch ein Geschenk von ihrem Mann bekommen: Sie ist schwanger!

Sie bekommt ihren Sohn Andrew und beginnt eine Karriere als Journalistin und Schriftstellerin. Unterstützt von ihrer Nachbarin Barbara Price (Amy Aquino) erlangt sie sogar zu einem gewissen Ruhm. Doch Andrew behütet sie zu sehr. Er ist taub und kennt nur die Welt seiner Mutter. Schließlich sieht Daphne doch noch ein, das Andrew auf eine besondere Schule muss und vertraut sich daher Matthew Dane (Barry Bostwick) an.

Das Leben scheint sich für Daphne zum Guten zu entwickeln. Denn als eines ihrer Romane letztendlich sogar verfilmt wird, verliebt sie sich in den Hauptdarsteller und plant eine gemeinsame Zukunft. Die wirkliche Liebe und den besten Freund übersieht sie fast!

Mein Fazit:

Ich habe bisher das Buch noch nicht gelesen. Aber der Film hat mich sehr beeindruckt. Vor allem finde ich, daß Barry Bostwick (von „Chaos City“) eine sehr gute schauspielerische Leistung gezeigt. Er war mir aber schon immer sehr sympathisch. Was ich auch sehr schön fand, war der stetige Rückblick dieser Geschichte. Mal etwas anderes …. Wie sich der Film zum Buch verhält kann ich leider nicht sagen, weil ich ja wie oben schon erwähnt den Roman noch nicht gelesen habe. Aber der Film ist ganz nach Danielle Steel. Sehr anrührend vor allem auch durch die Entwicklung des taubstummen Andrew. Damit wurde ein sehr heikles Thema in unserer Gesellschaft angeschnitten: Nämlich die angeborene Behinderung. Wie ich finde – mit Bravour gemeistert.

Ein kleiner Nachtrag:

Ich habe nun kürzlich noch einmal den Film gesehen. Auch wenn es im Grunde doch schon so nach dem Roman war, einiges wurde in der Verfilmung doch weggelassen, wie zum Beispiel die Beziehung zwischen Daphne und John Fowler. Daphne und Barbara waren auch mehr als nur Nachbarinnen. Und Matthew Dane hat Daphne nicht bei einem Kursus für Taubstummen-Sprache kennen gelernt, sondern auf der Schule für Gehörlose. Ich finde es schade, das solche Kleinigkeiten für den Film verdreht werden. Aber im Grunde ändert es die Story nicht! Noch immer ist der Film zu empfehlen!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 11.04.2008.

Veröffentlicht am 30.08.16!

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