Die Geisha

usaDie Geisha (2005)
Originaltitel: Memoirs of a Geisha

b000e97zfkRegie: Rob Marshall
Drehbuch: Robin Swicord
Produktion: Steven Spielberg, Lucy Fisher, Douglas Wick
Musik: John Williams
Kamera: Dion Beebe
Darsteller: Ziyi Zhang, Ken Watanabe, Michelle Yeoh, Suzuka Ohgo, Mako, Togo Igawa, u.v.a.
Dauer: 145 Minuten
Romanvorlage: „Die Geisha“ von Arthur Golden

Inhaltsangabe:

Sayuri (Ziyi Zhang) wird als achtjähriges Mädchen Anfang der 30er Jahre von ihrem Vater in ein Geisha-Haus verkauft, als ihre Mutter verstirbt. Sie wird von ihrer Schwester getrennt und als ein gemeinsamer Fluchtversuch scheitert, sieht sie ihre Schwester nie wieder.

In diesem Okiya (Geisha-Haus) wird Sayuri sehr streng ausgebildet. Sie spürt die Intrigen und Bösartigkeiten der anderen Geisha, die in ihr schon sehr früh -zu Recht- eine scharfe Konkurrentin sehen. Sayuri kann die schweren Jahre nur überstehen, indem sie an die Liebe glaubt. Als Mädchen hatte sie die Güte und Sanftmut eines Mannes kennen gelernt. Er hatte sie getröstet und ihr ein Eis geschenkt. Sie hat diesen Moment nie vergessen und für das Wiedersehen mit diesem Mann hat sie die schweren Jahre überstanden.

Als schließlich Mameha (Michelle Yeoh) in ihr Leben tritt, wird aus dem 15jährigen Mädchen eine junge anmutige Frau, die in die Liga der Geishas aufsteigt. Als Meiko führt Mameha sie in die Gesellschaft ein und steht ihr in allen Situationen bei. Und dort trifft sie auch den Mann wieder, der sie vor Jahren so sanftmütig und liebevoll behandelt hatte.

Sie wird zur begehrtesten Geisha. Doch wird der Direktor (Ken Watanabe) sie auch begehren? Wird er ihr ein neues Leben schenken können?

Mein Fazit:

Mich hat dieser Film von Anfang an berührt und gefesselt. Bei diesem Film taucht man in eine andere Welt ein. Die Welt voller Magie und Erotik. Dieses Mädchen, so klein und völlig schutzlos dem Schicksal ausgeliefert, weckt Mitleid und Mitgefühl. Mich hat die Kulisse an diesem Film so fasziniert. Alles kunst- und liebevoll. In unserer westlichen Zivilisation kaum vorstellbar, solche Hütten und Häuschen, Gärten und Marktplätze.

Letztendlich hat mich aber die starke schauspielerische Kunst der Akteure überzeugt, allen voran Ziyi Zhang als die Geisha, die sich nie über ihr Leid beklagte und immer weiter machte, letztendlich auch nie an den Glauben an die Liebe verlor. Und zum Schluss habe ich mit ihr gelitten und alles gefühlt. Ich war total drin in dem Geschehen.

Es ist fesselndes Epos über eine längst untergegangene Welt und wer sich für die fernöstliche Kultur interessiert, ist dies ein toller Film. Aber im Vordergrund steht für mich die Liebesgeschichte.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 02.03.2008.

Veröffentlicht am 11.10.16!

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2 Gedanken zu „Die Geisha

  1. Huhu Elke, 🙂

    den Film finde ich auch gut und das Schicksal der Geisha ist schon sehr berührend, doch ihre Liebe zum Direktor kann ich nicht ganz nachvolllziehen. Dafür entschädigt die tolle Filmmusik 🙂

    Liebe Grüße von Conny

    • Hallo Conny, die Rezie ist ja schon acht Jahre alt. Ich muss ehrlich gestehen, sooo viel weiß ich davon gar nicht mehr. Vielleicht sollte ich ihn mir irgendwann noch mal anschauen 🙂 Liebe Grüße, Elke.

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