New York, New York

usaNew York, New York (1977)

Regie: Martin Scorsese
Drehbuch: Earl Mac Rauch, Mardik Martin
Produktion: Irwin Winkler, Robert Chartoff, Gene Kirkwood
Kamera: László Kovács
Darsteller: Robert De Niro, Lionel Stander, Mary Kay Place, Diahnne Abbott, Liza Minnelli, Barry Primus, u.v.a.
Dauer: 155 Minuten
Romanvorlage: „New York, New York“ von Earl Mac Rauch

b0007xr3boInhaltsangabe:

New York, kurz nach dem 2.Weltkrieg: Das Ende des Krieges wird gebührend gefeiert und mitten in dem Getümmel lernen sich die Sängerin Francine Evans (Liza Minnelli) und Jimmy Doyle (Robert De Niro) kennen. Obwohl er ihr ziemlich draufgängerisch kommt und sie kaum zu Atem kommen lässt, scheint sie sich in den Saxofonisten zu verlieben.

Er lässt nicht locker, reist ihr hinterher, während sie mit einer Bigband durch die Lande zieht und Abend für Abend mit ihrer bezaubendernden Stimme das Publikum begeistert. Doch auch Jimmy ist ein begnadeter Musiker, eckt jedoch mit seiner Art häufig an.

Francine und Jimmy heiraten und Jimmy übernimmt, da der Boss aus Altersgründen aufgibt. Als sie ihm jedoch eröffnet, schwanger zu sein und nach New York zurückgehen wollte, kann Jimmy nicht mehr an die alten Erfolge anknüpfen. Ihm wird bewußt, das er die ganze Zeit im Schatten seiner Frau stand.

Als Jimmy ebenfalls nach New York kommt, wird beiden bewußt, das sie an der Ehe nicht mehr festhalten können, solange er mit ihrem Erfolg nicht klarkommt.

Mein Fazit:

Ein alter Klassiker – vom Meister Martin Scorsese!

Allerdings muss ich zugeben, das ich kein Fan von Jass bin. Es ist nicht so ganz meine Musik-Richtung, die Stimme von Liza Minelli allerdings ist schon grandios! Und auch die Atmosphäre durch gut eingefangen, auch wenn ich oftmals das Gefühl hatte, die Kulisse würde aus Pappmaché und Styropor bestehen.

Insgesamt gesehen wurde der Film viel zu sehr von der Musik beherrscht, die Geschichte selbst ging dabei ein bißchen unter. Wirkliche Höhepunkte fehlten mir einfach und Jimmy Doyle ging mir irgendwann auf den Keks mit seinem Gequatsche!

Insgesamt bin ich etwas enttäuscht von dem Film, für Jass-Freunde ist er sicher ein Hochgenuss, mir ist er 70% wert.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 30.09.2012!

Veröffentlicht am 14.11.16!

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