Im Auftrag des Teufels

usaIm Auftrag des Teufels (1997)
Originaltitel: The Devil’s Advocate

b00004ryjcRegie: Taylor Hackford
Drehbuch: Tony Gilroy, Jonathan Lemkin
Produktion: Taylor Hackford, Erwin Stoff, Arnold Kopelson
Musik: Robert Elhai, James Newton Howard
Kamera: Andrzej Bartkowiak
Darsteller: Keanu Reeves, Al Pacino, Charlize Theron, Connie Nielsen, Judith Ivey, Jeffrey Jones, u.v.a.
Dauer: 144 Minuten
Romanvorlage: „Im Auftrag des Teufels“ von Andrew Neiderman

Inhaltsangabe:

Kevin Lomax (Keanu Reeves) ist jung, attraktiv und als Anwalt äußerst erfolgreich. Seit unzähligen Prozessen ist er unbesiegt und er selbst kann noch nicht einmal sagen, worin sein Erfolg liegt. Kevin ist mit der hübschen Mary Ann (Charlize Threron) verheiratet. Diese Ehe kann seine bibelfeste Mutter Alice (Judith Nielsen) nicht wirklich gut heißen.

Gerade hat Kevin wieder einen äußerst spektakulären Fall gewonnen, da bekommt er von einer hiesigen und angesehenen New Yorker Anwaltskanzlei ein äußerst verlockendes Angebot. Kevin trifft dort auf den Senior-Partner John Milton (Al Pacino). John Milton, ein attraktiver älterer Herr, der Kevin sofort unter seine Fittiche nimmt und scheint augenscheinlich nichts mit ihm gemein zu haben.

Kevin und Mary Ann beginnen sich immer weiter zu entfremden. Er nimmt die Arbeit zu ernst und wird von John Milton immer weiter in den Sumpf von Moral-Verfall und Macht gezogen. Doch sehr bald merkt Kevin, das mehr dahinter steckt. Für ihn beginnt allmählich die Sache zu einem Alptraum zu entwickeln. Als seine Mutter aus Florida auftaucht und auf John Milton trifft, wird klar, weshalb der Senior-Partner ein Interesse an Kevin hat. Aber dann ist es bereits zu spät!

Mein Fazit:

Soo viele Superstars auf einmal ist schwer zu verkraften. Da ist Keanu Reeves, Charlize Theron und Al Pacino! Keanu Reeves schafft es natürlich spielend, den attraktiven und erfolreichen Anwalt zu mimen. An Charlize Theron waren natürlich mehr Anforderungen gestellt. Ich finde, sie hat ihre Rolle großartig gemeistert. Es war eine Augenweide, sie zu sehen.

Aber der Knaller des ganzen Films ist Al Pacino. Al Pacino steht auf Stücke von Shakespeare und hätte Shakespeare seine Darstellung des Satan gesehen, er wäre schlichtweg begeistert. Woher dieser Mann diese Energie nimmt, ist mir schleierhaft, aber die Szenen in der U-Bahn und im Finale sind einfach legendär. Mit welcher Inbrunst und Hingabe dieser Mann den personifizierten Teufel spielte … einfach eine wahre Freude. Ich hab‘ Gänsehaut bekommen. Da wirkte Keanu Reeves wie ein kleiner Schuljunge gegen.

Alles in allem ist die Geschichte um Gott und Satan natürlich eine diskussionswürdige Story. Aber einige kleine Weisheiten haben sicher einen wahren Kern und dieser Film regt zum Nachdenken an. Ich kann diesen Film nur empfehlen, ein unglaublicher Pacino und eine spannende Geschichte! Toll!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 04.04.2008.

Veröffentlicht am 07.12.16!

image_pdf

Einen Penny für Ihre Gedanken ...