Thomas Thiemeyer: Medusa

Thomas Thiemeyer: Medusa

erschienen 2004
Verlag: Droemer Knaur
Seitenanzahl: 384 Seiten
ISBN-10: 3426632306
ISBN-13: 978-3426632307
Dies ist der 1. Teil der Hannah Peters-Reihe.

Inhaltsangabe:

Hannah Peters, eine deutsche Archäologin, die sich in der Wüste Saharas aufhält, findet durch die Hilfe eines sehr freundlichen Tuareg mysteriöse urzeitliche Malereien und eine sonderbare Medusa-Figur. Trotz ihres Versprechens, diesen Ort geheim zu halten, schickt die National Geographic ein Fernseh-Team unter der Führung von Irene Claremont.

Sie und die Team-Mitglieder arbeiten sofort drauf los und finden einige Hinweise zu weiteren Medusen. Was Hannah jedoch nicht weiß, das zwei geldmächtige Organisationen ein starkes Interesse an dieser Expedition haben und alles dafür tun, um es zu bekommen und schrecken dabei vor Mord nicht zurück.

Welches große Geheimnis wird Hannah’s Team noch herausfinden?

Mein Fazit:

Dies ist ein sehr flüssig geschriebener Roman von Thomas Thiemeyer. Schon gleich zu Anfangs geht es spannend los mit Hannahs Begegnung mit den Tuareg und deren Lebensgewohnheiten. Dabei konnte ich als Leserin gleich mit eintauchen und mir bildlich alles ausmalen. Der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten und das Ende ist schlüssig und konsequent. Und ohne das es kitschig wirkte, war das Ende sogar sehr berührend.

Trotz der spannenden Geschichte fehlte mir bei einigen Personen etwas Tiefgang. Auch hatte ich gelegentlich Probleme, die unterschiedlichen Menschen auseinander zu halten. Dafür konnte ich den Maulwurf, der in der Expeditions-Gruppe war, nicht ausfindig machen. Sonst habe ich immer so meine Ahnung, aber bei dieser Geschichte musste ich wirklich lange Zeit im Dunkeln tappen.

Alles in allem eine sehr schöne Geschichte mit Abenteuer, Spannung und auch etwas Romantik. Insgesamt ist es mir 4 von 5 Sternchen wert.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Oktober 2009.

Veröffentlicht am 12.01.17!

image_pdf

Einen Penny für Ihre Gedanken ...