Snow White and the Huntsman

Snow White and the Huntsman (2012)

 

Regie: Rupert Sanders
Drehbuch: Evan Daugherty, John Lee Hancock
Produktion: Sam Mercer, Joe Roth, Palak Patel
Musik: James Newton Howard
Kamera: Greig Fraser
Darsteller: Kristen Stewart, Chris Hemsworth, Charlize Theron, Ian McShane, Ray Winstone, Toby Jones, u.v.a.
Dauer: 127 Minuten
Romanvorlage: Märchen nach den Gebrüder Grimm
Dies ist der 1. Teil der The Huntsman-Reihe.

Inhaltsangabe:

Snow White (Kristen Stewart) ist Halbwaise. Ihre Mutter verstirbt in einem langen harten Winter. Ihr Vater, geblendet von seiner Trauer, nimmt Ravenna (Charlize Theron) sehr schnell als seine neue Königin. Doch schon in der Hochzeitsnacht wird er ermordet, sein Königreich eingenommen und Snow White in den Turm eingesperrt.

Das Land verfällt in eine tiefe Dunkelheit und alles Leben wird ausgehaucht. Nur durch junge und reine Herzen kann Ravenna den natürlichen Alterungsprozeß aufhalten und sie fragt immer wieder ihren Spiegel, wer die Schönste im ganzen Land ist.

Eines Tages jedoch antwortet der Spiegel, das eine Heranwachsende von reinem Blut ihre Macht dahin schwinden lässt. Sofort ist Ravenna klar, das es sich nur um Snow White handeln kann. Diese kann durch List aus dem Turm entkommen und flieht in den Dunklen Wald. Niemand wagt sich jedoch dort hinein und bisher ist noch niemand lebend dort herausgekommen – außer der Huntsman (Chris Hemsworth). Er wird von der vor Wut rasenden Königin beauftragt, Snow White aus dem Dunklen Wald zu holen.

Erst weiß er nicht, wen er eigentlich zur Königin bringen soll. Schließlich findet er sie auch, aber die Umstände bringen es mit sich, das er sie vor Ravennas Schergen beschützt. Erst durch die sieben Zwerge beginnt er zu ahnen, was es mit Snow White aufsich hat, aber da ist es bereis zu spät – er hat sein Herz an sie verloren …

Mein Fazit:

Schneewittchen mal anders – aber wie! Schon der Trailer versprach eine düstere Stimmung und eine actionreiche Handlung. Und ich muss das Versprechen bestätigen – es bot sich uns ein sehr unterhaltsamer Film.

Am Anfang, als Snow Whites Mutter noch lebte, war alles bunt und schön. Die Blumen und die Bäume blühten, er war eine heitere Stimmung. Doch mit Ravenna, sie selbst unglaublich schön, ließ alles Leben im Land sterben, die Bäume waren nur noch Mahnmale alter Zeiten, keine Blumen blühten und die Menschen erschienen grau in grau.

Snow White selbst ist schön und von allerreinstem Blut. Kristen Stewart hat sie toll gespielt, obwohl ich so manches Mal eben doch Bella vor Augen hatte. Aber das tat der Geschichte keinen Abbruch. Sie sagt niemanden, wer sie ist, aus Angst, an die Königin ausgeliefert zu werden. Und der Huntsmann, der eigentlich mehr durch Trunkenheit und Zechprellerei glänzt als durch heldenhafte Taten, wird ebenfalls toll von Chris Hemsworth dargestellt. Seine Rolle beschränkt sich auf das Beschützen des Mädchens und verliert dabei sein Herz, obwohl es noch voller Trauer ist um seine verlorene Trauer. Charlize Theron hat nicht nur die Rolle der Königin, sie ist auch uneingeschränkt der Star des ganzen Films. Ihre Präsenz ist sehr stark und ihre Ausstrahlungskraft unglaublich. Die Rolle ist wie auf sie zugeschnitten.

Natürlich dürfen bei Schneewittchen auch die sieben Zwerge nicht fehlen und die waren das Salz in der Suppe. Niemand geringeres als beispielsweise Ian McShane, Bob Hoskins oder Ray Winstone haben die Zwerge gespielt und haben der Geschichte das Schöne wiedergegeben.

Das Ende der Geschichte ist offen gehalten und es bleibt zu vermuten, das es womöglich noch einen weiteren Teil gibt. Aber das bleibt abzuwarten. Insgesamt gesehen fand ich diese Adaption des Märchens sehr überzeugend und fesselnd. Von mir gibt es dafür 95%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 12.06.2012!

Veröffentlicht am 16.01.17!

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Ein Gedanke zu „Snow White and the Huntsman

  1. Liebe Elke,

    bei dem Film gehen wohl unsere Meinungen total auseinander. Am besten finde ich hier tatsächlich noch die Filmmusik von James Newton Howard, die ist toll, alles andere nicht wirklich. Kirsten Stewart hat nur einen Gesichtsausdruck drauf und guckt immer grimmig vor sich hin und der Huntsmen konnte mich auch nicht überzeugen. Leider nicht meins, auch wenn ich eigentlich auf Fantasy stehe.

    Liebe Grüße von Conny 🙂

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