Karen Marie Moning: Im Bann des Vampirs

Karen Marie Moning: Im Bann des Vampirs

Originaltitel: Darkfever (2006)
übersetzt von Ursula Walther
Verlag: Ullstein Verlag
Seitenanzahl: 368 Seiten
ISBN-10: 3548266010
ISBN-13: 978-3548266015
Dies ist der 1. Teil der Fever-Reihe.

Inhaltsangabe:

MacKayla Lane, von allen Mac genannt, ist eine unbeschwerte junge Frau, die knallige Mode und Musik liebt. Doch ihre glückliche kleine Welt in Ashford, Georgia, wird jäh zerstört, als ihre Schwester Alina in Dublin bestialisch ermordet aufgefunden wird.

In ihrer tiefen Trauer reist Mac nach Irland, um den Mörder ihrer Schwester zu finden. Doch kaum hat sie irischen Boden betreten, passieren merkwürdige Dinge: In einem Pub sieht sie anstelle eines Adonis‘ ein furchterregendes Monster und eine alte Frau keift sie an, sie solle dahin gehen, wo sie hergekommen ist, ehe sie ermordet wird.

Mac versucht sich einen Reim drauf zu machen, doch erst der starke und überaus attraktive Buchhändler Jericho Barrons kann ihr Hilfe bieten. Doch kann sie ihm wirklich trauen? Was verbirgt er vor ihr und welche Geheimnisse warten noch auf Mac? Und wer ist Alinas Mörder?

Mein Fazit:

Nun, der Hype um Vampir-Romane ist ja inzwischen deutlich abgeebbt und ich habe diesen Hype kaum an mich heran gelassen. Einzig die Twilight-Saga habe ich natürlich gelesen und an so etwas ähnliches hatte ich gehofft, würde ich in diesem Buch auch finden.

Nun ja, ist es nicht, soviel kann ich sagen. Es geht um ziemlich dunkle und uralte Mächte, den hellen und dunklen Feen, köngliche Häuser, Kasten, Monster und Schatten. Und der Ursprung des ganzen Übels und weshalb Alina wohl vermutlich ermordet wurde, ist das Buch Sinsar Dubh. Es soll vor einer Millionen Jahren von einem dunklen Lord geschrieben worden sein und hat unbeschreibliche Macht. Mac stellt sehr schnell fest, dass Barrons, ihr Mentor und Beschützer, ebenfalls hinter diesem Buch her ist. Den Mac hat die besondere Gabe, als Sidhe-Seherin die Feen-Objekte zu erspüren. Und so scheint es, dass Barrons sie genau wegen dieser Fähigkeit ausnutzt und seine wahre Identität kaum preis gibt.

Der Anfang war stark und sehr emotional. In einem Rutsch konnte ich die 140 Seiten nahezu verschlingen. Die Diskussionen mit den Eltern um ihre Reise, die Ankunft in Dublin und ihre Erlebnisse waren wirklich sehr spannend. Doch dann flachte es ab. Warum? Barrons zeigt Mac die Nacht-Unterwelt von Dublin, auf der Suche nach Feen-Objekten oder gar nach diesem mächtigen Buch. Dabei scheint er sich mit Mac schmücken zu wollen. Das missfällt ihr natürlich. Sie fühlt sich benutzt, ist sich gleichzeitig aber auch bewußt, dass sie ohne ihn wahrscheinlich schon längst ebenso ermordet wäre wie ihre Schester. Und auch wenn es Abweichungen gab, so kamen mir die Nächte in der Unterwelt irgendwie alle gleich vor. Und dann sind da noch die merkwürdigen Feen, die durch ihre sexuell-potente Ausstrahlung Mac dazu bringen können, sich an Ort und Stelle auszuziehen und bereit zu empfangen – egal wo sie sich gerade befindet. Das finde ich nicht wirklich erotisch oder spannend, schade!

Im weiteren Verlauf wird die Geschichte um die Feen und Monster ziemlich verwirrend, weil so viele Dinge dazu kommen, dass ich dann irgendwann aufgab, genauer darüber nachzudenken. Gott sei Dank hat die Autorin einen Glossar am Ende erstellt, so kann man es noch einmal nachlesen. Wenn ich ehrlich bin, kamen soo viele Vampire nicht darin vor. Nun gut, was ja nicht ist, kann ja noch werden. Den zweiten Teil der Reihe werde ich dann auch bald lesen, vielleicht werden da einige Fragen beantwortet.

Dieser bekommt leider nur 3 Sterne, aber ich hoffe auf Besserung in den Fortsetzungen.

Veröffentlicht am 14.02.17!

 

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