Nachts im Museum

Nachts im Museum (2006)
Originaltitel: Night At The Museum

Regie: Shawn Levy
Drehbuch: Robert Ben Garant, Thomas Lennon
Produktion: Chris Columbus, Michael Barnathan, Bob Ducsay
Musik: Alan Silvestri
Kamera: Guillermo Navarro
Darsteller: Ben Stiller, Dick van Dyke, Mickey Rooney, Robin Williams, Carla Gugino, Rami Malek, u.v.a.
Dauer: 1:28 Stunden
Romanvorlage: „Night at the Museum“ von Milan Trenc
Dies ist der 1. Teil der Nachts im Museum-Reihe.

Inhaltsangabe:

Larry Daley (Ben Stiller) ist im Grunde seines Herzens ein Erfinder. Doch leider hat er damit keinen Erfolg. Somit zieht er von einer Pleite zur nächsten und hat sein Leben nicht im Griff. Seine Ex-Frau setzt ihm die Pistole auf die Brust: Wenn er sich nicht bald einen Job sucht, darf er seinen Sohn Nick (Jake Cherry) nicht mehr sehen.

Und so kommt es, wie es kommt: Er nimmt einen Job als Nachtwächter im Naturkunde-Museum an. Er trifft auf die alten Wächter Cecil (Dick van Dyke), Kaa (Mickey Rooney) und Reginald (Bill Cobbs), die aus Rationalisierungsgründen gekündigt werden sollen. Larry sieht sich um und sieht Theodore Roosevelt (Robin Williams) auf seinem Pferd Texas sitzen, ein Knochengerüst vom Tyranus Saurus „Rexi“ Rex steht vor dem Eingang und in den vielen Abteilungen stehen Figuren wie Attila der Hunnenkönig (Patrick Gallagner), Octavius im Miniformat (Steve Coogan) und die Indianerin Sacajawea (Mizuo Peck). Alle sind sie da, um den Besuchern die Geschichte der Welt zu präsentieren. Und dabei bekommt der Spruch „Lassen wir die Geschichte lebendig werden“ eine ganz neue Bedeutung.

„Rexi“ will die ganze Nacht Stöckchen spielen, Attila sucht in jedem einen Feind, den er zerreissen darf und Theodore Roosevelt ist klammheimlich seit Jahren in Sacajewea verliebt. Kurz gesagt: Aus dem Museum wird nachts ein Tollhaus, das selbst vor hochintelligenten Primaten kein Halt macht. Zumindest ist Dexter, ein kleines Äffchen, so schlau, ihm jedes Mal die Schlüssel wegzunehmen! Und die Römer wollen jede Nacht ihr römisches Reich erweitern.

Der Präsident erklärt ihm, das es mit dem Pharao Ahkmenrah zu tun hat, der in den fünfziger Jahren mit seiner Tafel aus purem Gold ins Museum kam. Seither wird alles jede Nacht lebendig. Beim ersten Sonnenstrahl verändern sie sich, haben sie jedoch das Museum verlassen, zerfallen sie einfach.

Doch Larry sieht sich noch einer anderen Gefahr ausgesetzt: Die drei Wächter – im Grunde schon alt und grau – werden jede Nacht wieder quicklebendig und um dieses Gefühl weiter zu behalten, wollen sie die Tafel stehlen! Für Larry steht also noch mehr auf den Spiel und er braucht dringend die Hilfe des ganzen Museums!

Mein Fazit:

Dies ist ein wunderbarer Kino-Spaß. Wir waren in einem großen Kino, das auch fast voll war. Diesen Film auf der großen Leinwand zu sehen ist wesentlich überzeugender als zu Hause vor dem heimischen Fernseher. Es gibt da schon die eine oder andere Stelle, wo man etwas müde lächelt, insgesamt gesehen aber macht es einem Spaß, sich den Film anzusehen. Vor allen Dingen gefallen mit Ben Stiller und Dick van Dyke. Van Dyke mochte ich ja schon zu Mary Poppins-Zeiten, aber auch später in seiner Serie „Diagnose Mord“ fand ich ihn einfach fabelhaft.

Und mal ehrlich, mit einem Tyrannus Saurus Rex Stöckchen spielen hat ja wirklich was Besonderes, oder nicht? Ein Spaß, den man gesehen haben muss!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 14.03.2008.

Veröffentlicht am 15.02.17!

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