Das A-Team – Der Film

Das A-Team (2010)
Originaltitel: The A-Team

Regie: Joe Carnahan
Drehbuch: Joe Carnahan, Brian Bloom
Produktion: Stephen J. Cannell, Lee Cleary, Jules Daly
Musik: Alan Silvestri
Kamera: Mauro Fiore
Darsteller: Liam Neeson, Bradley Cooper, Jessica Biel, Sharlto Copley, Patrick Wilson, Quinton ‚Rampage‘ Jackson, u.v.a.
Dauer: 117 Minuten

Inhaltsangabe:

Hannibal Smith (Liam Neeson), Lt. Templeton ‚Faceman‘ Peck (Bradley Cooper), Sgt. Bosco ‚B.A.‘ Baracus (Quinton Jackson) und Capt. ‚Howling Mad‘ Murdock (Sharlto Copley) sind vier beinharte Soldaten der US-Rangers. Ihre unorthodoxen Methoden sind bekannt und sie fürchten weder Gefahr noch das scheinbar Unmögliche.

Sie bekommen eine verdeckte Operation zugeschanzt: Gestohlene Druckplatten von US-Noten sollen aus Bagdad herausgeschmuggelt werden. Die USA hat natürlich ein berechtigtes Interesse daran, diese zurück zu bekommen. Hannibal und sein Team machen sich an die Aufgabe und bringen diese Druckplatten und das gedruckte Geld in den Stützpunkt. Doch sie werden gelinkt: Der befehlende General (Gerald McRaney) stirbt dabei und die Druckplatten werden von einem konkurrierenden Team verschwunden.

Das A-Team wird vom Militärgericht dafür mit Gefängnis bestraft und alle sind unehrenhaft entlassen. Für Hannibal ein Unding, diese Ungerechtigkeit will er sich nicht gefallen lassen und mit Hilfe des zwielichten CIA-Agenten Lynch (Patrick Wilson) kann er sein Team befreien und sie machen sich auf, die Wahrheit über die Druckplatten aufzudecken.

Mein Fazit:

Ich habe immer wieder gerne mal die Serie gesehen. Ohne großen Anspruch, aber mit viel Witz, Charme und eine gehörige Portion Action. Am Besten war für mich immer Murdock, in der Serie von Dwight Schultz gespielt, der mit seinen Eskapaden für viele Lacher sorgte.

In dem Film beginnt es erst damit, wie sie sich kennen gelernt haben. Das allein ist ja schon haarsträubend. Und es geht fast den ganzen Film so durch. Natürlich erkennt man die vier Charaktere aus der Serie wieder, ohne Zweifel. Aber der Vergleich mit Original hinkt ein wenig. Einzig Hannibal war für mich die beste Figur in allem, wenn man den Vergleich mit der Serie zieht.

Die Charaktere sind etwas zu oberflächlich behandelt und die Action manchmal einfach etwas zu explosiv und haarsträubend. Es ist reinstes kurzweiliges Popcorn-Kino ohne hohen Anspruch. Und ob die Stunts und Actions-Szenen tatsächlich so machbar sind, darüber sollte man meines Erachtens einfach nicht nachdenken.

Wer die Serie liebt, wird hier zum Teil auf seine Kosten kommen, aber womöglich auch etwas enttäuscht sein. Von mir bekommt er 80%, denn trotz allem ist er unterhaltsam.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 21.08.2010.

Veröffentlicht am 15.03.17.

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