Irgendwann in Mexiko

Irgendwann in Mexiko (2003)
Originaltitel: One Upon a Time in Mexico

Regie: Robert Rodriguez
Drehbuch: Robert Rodriguez
Produktion: Robert Rodriguez, Carlos Gallardo, Elizabeth Avellan
Musik: Robert Rodriguez
Kamera: Robert Rodriguez
Darsteller: Antonio Banderas, Salma Hayek, Johnny Depp, Mickey Rourke, Eva Mendes, Enrique Iglesias, u.v.a.
Dauer: 102 Minuten
Dies ist der 3. Teil der El Mariachi-Reihe.

Inhaltsangabe:

CIA Agent Sands (Johnny Depp) hat Wind davon bekommen, das der erbarmungslose und skrupellose General Marquez (Gerado Vigil) zurück gekehrt ist, um den mexikanischen Präsidenten (Pedro Armendáriz Jr.) zu stürzen.

Und Sands weiß auch, das El Mariachi (Antonio Banderas) noch eine Rechnung mit Marquez offen hat. Vor Jahren erschoss er nämlich seine Frau und seine Tochter auf offener Straße und dieses hat Mariachi immer noch nicht vergessen. So beauftragt Sands den furchtlosen Desperado, Marquez aufzuhalten.

Doch in der Zwischenzeit hat das Kartell, angeführt von Barillo (Willem Dafoe) auch ein Auge auf den Präsidentschaftssitz geworfen. Und so kommt, was kommen muss: Am Tag der Toten ist Show-Down!

Mein Fazit:

Ein weiterer Johnny Depp-Film, den ich mir nicht entgehen lassen wollte. Und dieser Film ist ein einsames Film-Highlight!

Was mich am meisten beeindruckte, war die gekonnt in Szene gesetzte Musik. Sie paßte so oft in die Szene rein, das hat mich schon sehr beeindruckt. Antonio Banderas hat mich als der Desperado auch sehr beeindruckt. Einer, der bereits alles verloren hat und somit immer sein Leben riskiert und gerade deswegen Erfolg hat. Unerschrocken und furchtlos! Und wie zärtlich er doch mit seiner Gitarre umging und fast nebenbei einfach Männer über den Haufen schoß. Krasser geht es fast nicht.

Johnny Depp spielt in dem Film letztendlich eine tragische Figur. Anfangs gefiel mir die Rolle nicht so. Undurchsichtig und schwer einzuordnen, auf welcher Seite er wirklich steht. Sein schauspielerisches Talent kommt erst wirklich zum Vorschein, als dem Sands die Augen heraus genommen wurden und er sozusagen blind das Duell gegen die Leute von Marquez bestreitet. Gruselig, aber stark!

Alles in allem ist es ein Film, den ich mir nicht noch einmal ansehen werde. Er ist mir insgesamt einfach zu blutig. Zuviel Gemetzel. Das Leben eines Menschen ist einfach nichts wert. Das Menschen erschossen werden, kommt vor. Aber in diesem Film ist es mir einfach zu viel. Was ich -wie schon anfangs erwähnt- einsame Spitze finde, ist die Musik!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 23.07.2007.

Veröffentlicht am 07.04.17!

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