Eine Frage der Ehre

Eine Frage der Ehre (1992)
Originaltitel: A Few Good Men

Regie: Rob Reiner
Drehbuch: Aaron Sorkin
Produktion: David Brown, Rob Reiner, William S. Gilmore
Musik: Marc Shaiman
Kamera: Robert Richardson
Darsteller: Tom Cruise, Jack Nicholson, Kevin Bacon, Kevin Pollak, Kiefer Sutherland, Demi Moore, u.v.a.
Dauer: 138 Minuten

Inhaltsangabe:

Lt. Daniel Kaffee (Tom Cruise) ist ein frisch ausgebildeter Anwalt bei der U.S. Navy. Ihm wird ein Mordfall aufgebürdet, der sich auf dem Stützpunkt von Guantanamo Bay, Kuba, ereignet hat. Zwei U.S. Marines werden beschuldigt, einen Kameraden einer Erziehungs-Maßnahme unterzogen zu haben, wobei der Marine Santiago verstarb.

Für Kaffee scheint die Sache klar, aber Galloway (Demi Moore), die ihm zur Beobachtung zur Seite gestellt wurde, nimmt ihn aufs Korn und schubst ihn immer wieder, damit er seine Ermittlungen ordentlich ausführt. Allem Anschein nach wurde ein -inzwischen verbotener- Code Red befohlen, und zwar von der obersten Führung auf Guantanamo Bay, Col. Nathan Jessep (Jack Nicholson). Doch Kaffee kann es nicht beweisen und einen hochrangigen Offizier unbegründet zu beschuldigen könnte ihm die Karriere kosten.

Für Kaffee und sein Team ein aussichtsloser Fall, doch dann kommt ihm die zündende Idee.

Mein Fazit:

Ich habe den Film damals im Kino gesehen. Und ich kann nur sagen, das Jack Nicholson auf der großen Leinwand als arroganter Führungs-Offizier noch viel besser wirkt als im TV. Die Szene im Gericht ist die beste Szene im ganzen Film und selbst nach dem 10ten Mal sehen kommt mir eine Gänsehaut bei der phänomenalen Schauspiel-Kunst von Tom Cruise und Jack Nicholson.

Demi Moore spielt auch in diesem Film wieder toll, obwohl ihre Figur eher unsicher ist. Galloway träumt selbst von einer großen Anwalt-Karriere bei der Navy, aber man nimmt sie nicht ernst. Daher kann sie sich das Mandat erschleichen von einem der Marines und somit trumpfen.

Lt. Kaffee hat eigentlich kein echtes Interesse an einer Karriere bei der Navy. Seinem Vater zuliebe, der schon längst tot ist, hat er seinen Anwalts-Studium absolviert. Er hat bis zu diesem Fall noch keinen Gerichts-Saal von innen gesehen und scheut jede Form von Arbeit (er ist ständig auf der Suche nach einem Kugelschreiber). Und er tritt öfter mal in ein Fett-Näpfchen, was er allerdings mit Humor nimmt.

Insgesamt gesehen ist der Film ein Juwel unter den Militär-Filmen und ich sehe ihn immer wieder gerne, daher gebe ich dem Film 90%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 29.12.2008.

Veröffentlicht am 21.04.17!

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