George R. R. Martin: Die Herren von Winterfell

George R. R. Martin: Die Herren von Winterfell

Originaltitel: A Game of Thrones 1 (1996)
übersetzt von Jörn Ingwersen, überarbeitet von Sigrund Zühlke und Thomas Gießl
Taschenbuch: 576 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag
Seitenanzahl: 576 Seiten
ISBN-10: 3442267749
ISBN-13: 978-3442267743
Dies ist der 1. Teil der „Das Lied von Eis und Feuer“-Reihe.
Hier ist die 1. Staffel der TV-Serie rezensiert.

Inhaltsangabe:

Die Sommer können Jahre dauern, die Winter ebenso. In Westeros, den sieben Königslanden, stehen die Zeichen wieder auf Winter. Es wird kälter und wer weiß es nicht besser als der Norden?

Im Norden lebt Eddard Stark als Lord von Winterfell. Doch dann erreicht ihn die Nachricht, dass die Rechte Hand des Königs verstorben und der König selbst inzwischen auf den Weg nach Winterfell ist. Das kann nichts Gutes bedeuten. Ed empfindet eine tiefe Verbundenheit zum König, der einst seine Schwester liebte und noch immer um sie trauert. Eddard Stark soll die Rechte Hand des Königs werden und mit ihm in den Süden nach Königsmund ziehen, um die Regierungsgeschäfte führen.

Doch zwei Dinge passieren, die Ed zweifeln lassen: Auf mysteriöse Weise stürzt sein Sohn Bran von einem Turm, wo er doch ein meisterhafter Kletterer ist. Und dann ereilt ihn die Nachricht, dass die frühere Rechte Hand vergiftet wurde und damit der Tod kam.

Und während Ed im Westen versucht, seine Kinder und seine Frau vor Intrigen und Verschwörungen zu schützen, baut sich im Osten jenseits der Meerenge eine weitere Gefahr auf.

Mein Fazit:

Auf die TV-Serie bin ich ja schon längst aufmerksam geworden, auch wenn ich noch nicht auf dem aktuellsten Stand bin. Es geht demnächst mit der vierten Staffel weiter.

Auf die Buchvorlage zur Serie war ich schon sehr gespannt und entdeckte das Buch eines Tages in der Bibliothek. Und ich bin froh, dass ich es mir nur ausgeliehen habe. Denn nach 350 Seiten war Schluss.  Nicht nur in der Serie tauchen viele Menschen auf, nein, im Buch ebenfalls. Ich konnte die Namen nicht immer so zuordnen, musste im Gedächtnis kramen oder in der Legende hinten blättern (die ich irgendwann zufällig entdeckte). Es war schon manchmal mühsam.

Der Autor hat die Szenen in Westeros ziemlich ausschweifend erzählt und ich konnte mir auch so ein gutes Bild machen. Die Kälte, die mysteriösen Wesen, die Angst der Menschen und auch die übrige Atmosphäre wurde vom Autoren eingefangen. Und der Phantasie wurde hier keine Grenzen gesetzt, sehr beeindruckend war die Beschreibung der Mauer aus Eis.

Für mich war es jedoch einfach zu anstrengend. Oft hatte ich nach ein paar Minuten keine Lust mehr zum Lesen oder ich war zu müde, um die ganzen agierenden Personen auseinander zu halten. Nach einer Woche gab ich auf. Obwohl der Schreib- und Erzählstil schon beeindruckend ist, konnte es mich nicht wirklich mitnehmen.

Für den Abbruch gibt es leider nur die Mindestbewertung von zwei Sternen.

Veröffentlicht am 21.05.17!

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2 Gedanken zu „George R. R. Martin: Die Herren von Winterfell

  1. Liebe Elke,

    schade, dass dich das Buch nicht begeistern konnte. Ich hab es ja nie gelesen, also kann ich da nicht mitreden. ich wollte es aber auch nie lesen, da mir die Serie schon so gut gefällt.

    (bei gab ich fehlt übrigens das „auf“ );)

    Liebe Grüße von Conny und dir einen netten Sonntag und guten Start in die Woche ♥

    • Hallo liebe Conny,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und den Hinweis. Ich korrigiere es umgehend. Das kommt davon, wenn man die Rezie am frühen Morgen schreibt – da sind die grauen Gehirnzellen noch nicht so aktiv 😀

      Liebe Grüße, Elke.

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