The Power of Love

The Power of Love (1995)
Originaltitel: Something to Talk About

Regie: Lasse Hallström
Drehbuch: Callie Khouri
Produktion: Paula Weinstein, Anthea Sylbert, Goldie Hawn
Musik: Hans Zimmer, Graham Preskett
Kamera: Sven Nykvist
Darsteller: Julia Roberts, Dennis Quaid, Kyra Sedgwick, Robert Duvall, Gena Rowlands, Brett Cullen, u.v.a.
Dauer: 106 Minuten

Inhaltsangabe:

Grace und Eddie Bichon (Julia Roberts u. Dennis Quaid) kennen sich vom College. Sie führen eine solide Ehe und ziehen die Tochter Caroline (Haley Aull) gemeinsam groß. Sie arbeitet im Gestüt ihres Vaters Wyly King (Robert Duvall), während Eddie im Büro seines Vaters arbeitet. In ihrer Freizeit unterstütz Grace Wohltätigkeitsorganisationen. Einziges Manko: Sie vergißt ständig irgendetwas.

Allerdings ist für sie unvergessen, das sie ihren Mann einen nachmittag in der Stadt gesehen hat. Er küßte sie und umarmte sie. Schließlich stellt sie ihn am Abend vor dem Lokal zur Rede und macht sich somit selbst zum Narren. Für sie ist es unverzeihlich, das ihr Mann offensichtlich jedem Rockzipfel hinterher ist und sie hat es all die Jahre nicht bemerkt.

Sie zieht sich auf das Gestüt ihrer Eltern zurück und kriecht bei Schwester Emma Rae (Kyra Sedgwick) unter. Wird Eddie noch zur Besinnung kommen? Kann Grace ihrem Mann verzeihen?

Mein Fazit:

Romantik auf dem Pferdegestüt!

Julia Roberts und Dennis Quaid haben ein schönes Paar abgegeben, wobei Julia Roberts da noch etwas an Ausstrahlung fehlte. Seinerzeit war allerdings ihr Lächeln schon genauso faszinierend wie heute.

Mit viel Charme erzählt der Regisseur eine typische Geschichte über eine festgefahrene Ehe, wo kaum Zeit für Romantik und Liebe ist. Arbeit, Frust und ständige Verpflichtungen prägen Grace‘ Leben, das sie sogar stets ihre kleine Tochter Caroline vergißt. Dieser Wesenszug macht Grace sehr sympathisch und jede kann sich mit ihr identifizieren. So zeigt sich doch, das niemand eben perfekt ist.

Die Nebenfiguren wie Brett Cullen oder Kyra Sedgwick runden das Bild eben ab. Letztendlich ist es keine neue Geschichte, aber nett aufgemacht, mit einer gehörigen Portion Romantik auf einem Gestüt und einer immer mehr strahlenden Julia Roberts. 80% für interessante 106 Minuten!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 28.05.2008.

Veröffentlicht am 02.06.17!

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