Die vier Federn

Die vier Federn (2002)
Originaltitel: Four Feathers

Regie: Shekhar Kapur
Drehbuch: Michael Schiffer, Hossein Amini
Produktion: Marty Katz, Stanley R. Jaffe, Paul Feldsher
Musik: James Horner
Kamera: Robert Richardson
Darsteller: Wes Bentley, Kate Hudson, Heath Ledger, Rupert Penry-Jones, James Cosmo, Daniel Caltagirone, u.v.a.
Dauer: 132 Minuten
Romanvorlage: „Die vier Federn“ von A. E. W. Mason

Inhaltsangabe:

England im 19. Jahrhundert: Harry Faversham (Heath Ledger) ist jung, Offizier der britischen Krone und unsterblich in seine Verlobte Ethne Eustace (Kate Hudson) verliebt. Zu seinem Vater General Faversham (Tim Pigott-Smith) hat er ein eher kühles Verhältnis, dennoch respektiert er ihn. Seine Freunde Willoughby (Rupert Penry-Jones), Jack Durrance (Wes Bentley) und Trench (Michael Sheen) dienen zusammen mit ihm in der gleichen Kompanie.

Dann erhalten sie den Marschbefehl in den Sudan. Während seine Freunde sich für das Gefecht bereit machen, quittiert Harry den Dienst, aus Angst, sein junges Leben in einem sinnlosen Krieg zu verlieren. Seine Freunde und die Verlobte sind entsetzt und schockiert schicken sie als Ausdruck ihrer Empörung eine weiße Feder. Auch sein Vater verleugnet ihn.

Als Harry hört, was im Sudan wirklich passiert, nimmt er all seinen Mut zusammen und reist seinen Freunden hinterher, um ihnen aus der Patsche zu helfen. Damit riskiert er, ohne das sie es zunächst wissen, sein Leben für sie und auch Ethne’s Liebe.

Mein Fazit:

Bildgewaltig und heroisch.

Das umschreibt ungefähr die Romanverfilmung. Leider habe ich das Buch (noch) nicht gelesen, daher kann ich darauf keinen Bezug nehmen. Der Film allerdings, bereits die siebte Version, gefällt mir soweit ganz gut. Er ist spannend gemacht, bildgewaltig und packend. Neben Heath Ledger hat mir allerdings Wes Bentley wesentlich besser gefallen. Die Figur Jack Durance verliert im Gefecht sein Augenlicht und somit ist der sympathsiche Jungschauspieler im Ausdruck und in der Mimik mehr gefordert. Heath Ledger glänzt durch seinen Charme und seinem unglaublich guten Aussehen und Kate Hudson mit ihrem Liebreiz.

Am Ende war es mir dann doch einfach zu heroisch. Aber ansonsten paßt alles zusammen und daher bekommt der Film 90% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 03.09.2008.

Veröffentlicht am 27.07.17!

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