Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen

Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen

Orginaltitel: Twilight (2005)
übersetzt von Karsten Kredel
Verlag: Carlsen Verlag
Seitenanzahl: 512 Seiten
ISBN-10: 3551581495
ISBN-13: 978-3551581495
Dies ist der 1. Teil der Twilight-Saga.
Hier ist der Film dazu rezensiert.

Inhaltsangabe:

Bella, 17 Jahre alt und ein Scheidungskind, zieht zu ihrem Vater in den Norden nach Forks. Eigentlich mag sie den Ort nicht, denn dort regnet es immer.

Sehr schnell ändert sich ihre Meinung, als sie den mysteriösen Edward Cullen in der Schule kennen lernt. Sie fühlt sich vom ersten Augenblick an zu ihm hingezogen und kann sich später auch seinem Charme nicht erwehren, als er sie warnt, es sei gefährlich. Doch es ist schon zu spät, sie hat sich in ihn verliebt.

Das große Abenteuer steht ihr dennoch bevor, als drei andere Vampire in die Stadt kommen und einer von ihnen Jagd auf Bella macht.

Mein Fazit:

Eine zauberhafte Liebesgeschichte! Ich habe den Hype um Bella und Edward erst nicht verstanden (wie denn auch?). Doch jetzt bin ich genauso gefangen und gebannt, das ich fast schon die Fortsetzung dazu lesen möchte – auf der Stelle!

Bella ist 17 Jahre alt und von klein auf an die familiäre Situation gewöhnt. Ihr Vater hat die Trennung von Bellas Mutter nie verwunden und lebt seither allein im Haus. Obwohl es erst so aussieht, als ob er keine Bindung zur Tochter hätte, so spinnt sich allmählich und ganz zaghaft eine Beziehung zwischen Vater und Tochter auf. Das ist der Autorin sehr geschickt und glaubhaft gelungen.

Bella wirkt in dem Buch wie ein typischer Teenager, in der Liebe unerfahren und noch immer unsicher in ihren Gefühlen, aber auch relativ erwachsen – eben angepaßt an ihre Familiensituation. Auch das hat für mich Glaubwürdigkeit. Dennoch kämpft sie genauso mit den Unsicherheiten, die so mit der ersten Liebe einher gehen.

Edward ist Vampir – ohne Zweifel. Obwohl er schon fast 100 Jahre alt ist, so ist diese „menschliche Beziehung“ neu und aufregend für ihn. Auch er kämpft genauso wie Bella mit Unsicherheiten, gleichzeitig ist er Gentleman like und ist für Bella da, sobald sie ihm ihr Herz eröffnet hat. Er hat mir vom Wesen auch sehr gut gefallen, denn er gibt von Anfang an klar zu verstehen, das Vampire im Grunde Monster sind, obwohl er -wie auch seine übrige Familie- keine Menschen töten, um ihren Durst zu stillen.

Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen. Es ist in der Ich-Form geschrieben und dadurch hatte ich als Leserin das Gefühl, mitten im Geschehen drin zu sein. Der Humor kam dabei nicht zu kurz und einige Szenen brachten mit zum Lachen, als ich sie mir bildlich vorstellte.
Es ist romantisch, spannend und voller Action. Ich freue mich schon drauf, den zweiten Teil zu lesen!

Das Buch bekommt 5 von 5 Sternchen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom Mai 2009.

Veröffentlicht am 03.08.17!

Einen Penny für Ihre Gedanken ...