The Mob – Der Pate von Manhattan

The Mob – Der Pate von Manhattan (1998)
Originaltitel: Witness to the Mob

Regie: Thaddeus O’Sullivan
Drehbuch: Stanley Weiser
Produktion: Robert De Niro, Jane Rosenthal, Brad Epstein
Musik: Stephen Endelman, Sonny Kompanek
Kamera: Frank Prinzi
Darsteller: Nicholas Turturro, Tom Sizemore, Debi Mazar, Abe Vigoda, Philip Baker Hall, Michael Imperioli, u.v.a.
Dauer: 124 Minuten

Inhaltsangabe:

Dieser Film erzählt die wahre Geschichte von Sammy Gravano (Nicholas Turturro) in New York in den 70er und 80er Jahren. Zusammen mit seinem Freund Louie Milito (Michael Imperioli) erledigt er zu Anfangs Auftrags-Morde, ehe er vom kleinen Straßengangster bis zur rechten Hand des Paten John Gotti (Tom Sizemore) aufsteigt.

Schon bald wird er in die Cosa Nostra aufgenommen und stellt seinen Dienst in der Mafia über das Leben seiner Familie, seiner Frau Deborah (Debi Mazar) und seiner zwei Kinder. Er steigt ins Bau-Geschäft ein, um seiner Familie alles zu ermöglichen und kooperiert mit John Gotti, der Anfangs ebenfalls auf der Straße arbeitet. Obwohl er lange Freundschaften pflegte, konnte er den einen oder anderen Mord an ihnen nicht verhindern.

Während Sammys Aufstiegs wird er aber auch immer mehr zum Zielscheibe des FBI. Und so gerät er immer mehr und mehr in den Strudel aus Korruption, Verrat und Lügen. Schließlich -nach vielen Versuchen- können sie John Gotti inhaftieren und verurteilen – aufgrund von Sammys Zeugenaussage.

Mein Fazit:

Wieder ein Mafia-Film, der auf Tatsachen beruht. Nach den vielen Filmen könnte man glatt den Eindruck bekommen, ganz New York bestand nur noch aus der Mafia! Allerdings gibt es über diese Personen auch bei Wikipedia einiges nachzulesen, so bekommt der Film einen glaubhaften Hintergrund.

Tom Sizemore als John Gotti war wirklich stark. Ich habe ihm die Rolle sofort abgekauft. Er hat den galanten Don in jeder Minute leinwandpresent dargestellt, Nicholas Turturro von Sammy war eigentlich fast ein kleines Licht, obwohl Sammy ja die Hauptrolle in dem ganzen Film war. Er erzählte die Geschichte aus seiner Sicht, während er im Gefängnis sitzt und auf sein Gerichtsverfahren wartet.

Der Film hat mich allerdings nicht so sonderlich beeindruckt. Warum? Ich bin fast der Meinung, man hätte den Film um einige Minuten kürzen können. Stellenweise war er etwas zu langatmig und ging auf Details ein, die man anders hätte beleuchten können. Ansonsten war er gut zu verstehen bzw. die Familienkonstelationen waren nicht schwer auseinander zu halten.

Wer glaubt, das Niveau von den berühmtem Mafia-Filmen hier zu finden, wird enttäuscht. Interessant ist der Aufstieg und Fall von John Gotti, aber der Film bleibt nicht nachhaltig im Kopf. 80% ist er mir wert.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 08.10.2009.

Veröffentlicht am 31.08.17!

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