Tintenherz

Tintenherz (2008)
Originaltitel: Inkheart

Regie: Iain Softley
Drehbuch: David Lindsay-Abaire
Produktion: Diana Pokorny, Ileen Maisel, Toby Emmerich
Musik: Javier Navarrete
Kamera: Roger Pratt
Darsteller: Brendan Fraser, Andy Serkis, Eliza Bennett, Paul Bettany, Jim Broadbent, Helen Mirren, u.v.a.
Dauer: 106 Minuten
Romanvorlage: „Tintenherz“ von Cornelia Funke

Inhaltsangabe:

Meggie Folchart (Eliza Bennett) ist 12 Jahre alt und reist mit ihrem Vater Mo Folchart (Brendan Fraser), dem Bücher-Restaurator durch das ganze Land. Nirgends halten sie es lange aus. Beide sind Bücher-Liebhaber, nur hat Mo seiner Tochter nie vorgelesen. Die Mutter verschwand vor einiger Zeit.

Eines Tages taucht ein windiger Straßenkünstler namens Staubfinger (Paul Bettany) auf und bringt Mo in arge Bedrängnis. Meggie versteht nicht, was gerade passiert. Aber dann erklärt Mo es ihr: Er kann Figuren und Gegenstände aus Büchern herauslesen und Staubfinger ist eine Figur aus „Tintenherz“. Das passierte, als Mo seiner kleinen Tochter aus „Tintenherz“ vorgelesen hat. Dabei verschwand Resa (Sienna Guillory).

Beim Vorlesen kam auch der Schurke Capricorn (Andy Serkis) hervor, der an seiner neuen Welt Gefallen gefunden hat und nicht nur alle Tintenherz-Bücher vernichten will, sondern die gesamten Reichtümer aus den Büchern haben will. Dafür lässt er Mo, Meggie und die Tante Elinor Loredan (Helen Mirren) entführen.

Das Abenteuer beginnt …

Mein Fazit:

Endlich habe ich mir das Abenteuer von Meggie und Mo angesehen. Das Buch habe ich vor zwei Jahren gelesen und es ist mir noch relativ frisch in Erinnerung.

Der Film hält sich in weiten Teilen an die Romanvorlage. Der Kern der Geschichte wird gut getroffen und ich habe die Figuren wieder erkannt. Auch die Umgegung des Landes wurde wunderbar getroffen – entsprechend dem Buch. Mir fehlte allerdings die Magie der Geschichte, die in dem Buch wunderbar zur Geltung kam. Ich weiß aber auch nicht, wie man es hätte besser machen können. Durch Tricks wurden einige Effekte ausgelöst, die ich mir auch im Buch vorgestellt habe. Das machte einiges wieder wett.

Brandon Fraser konnte mich in der Rolle des Mo nicht wirklich überzeugen. Paul Bettany hingegen als Staubfinger ist eine exzellente Wahl – er ist meiner Meinung nach der Star des Films. Er schaffte es sogar, Andy Serkis in der Rolle des Capricorn auszustechen. Helen Mirren als Elinor Loredan hatte meines Erachtens nach im Buch viel mehr Raum; sie war eigentlich das Salz in der Suppe. Unerschrocken, mutig und mit dem Herz am rechten Fleck.

Insgesamt ist der Film sehenswert, aber für mich eine kleine Enttäuschung. Daher bekommt er von mir nur 85%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 08.07.2009.

Veröffentlicht am 21.09.17!

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