Mit Dir an meiner Seite

Mit Dir an meiner Seite (2010)
Originaltitel: The Last Song

Regie: Julie Anne Robinson
Drehbuch: Nicholas Sparks, Jeff Van Wie
Produktion: Tish Cyrus, Jennifer Gibgot, Adam Shankman
Musik: Aaron Zigman
Kamera: John Lindley
Darsteller: Miley Cyrus, Greg Kinnear, Bobby Coleman, Liam Hemsworth, Hallock Beals, Kelly Preston, u.v.a.
Dauer: 107 Minuten
Romanvorlage: „Mit Dir an meiner Seite“ von Nicholas Sparks

Inhaltsangabe:

Veronica Miller (Miley Cyrus), von allen Ronnie genannt, muss mit ihrem kleinen Bruder Jonah (Bobby Coleman) die Sommerferien beim Vater, Steve Miller (Greg Kinnear) in Georgia verbringen. Vor drei Jahren hat er die Familie in New York verlassen und seither hat Ronnie jeden Kontakt vermieden. Einst verband sie Liebe zur klassischen Musik, doch durch die Trennung der Eltern hat sie das Klavierspielen aufgegeben. Zu Anfangs lässt Ronnie ihren Vater ihre Wut und verletzten Gefühle spüren, doch als er ihr in einer Notlage hilft, ändert sie ihre Meinung über ihn.

Auf dem Rummel lernt sie Will Blakelee (Liam Hemsworth) kennen. Anfangs mag sie ihn überhaupt nicht, doch er ist hartnäckig und wirbt um sie. Schließlich gibt sie nach und sie erleben einen schönen Sommer miteinander. Will stammt aus reichem Haus, was ihr erst Unbehagen bereitet. Doch Will erzählt ihr schließlich, das ihre Familie längst nicht perfekt ist, wie sie nach außen hin scheint.

Als Steve eines Tages am Strand zusammen bricht, verändert sich Ronnies Leben für immer – und sie hat keine Wahl, als bei ihrem Vater zu bleiben und über das, was in ihrem Leben passiert ist, nachzudenken …

Mein Fazit:

Gerade gestern habe ich das Buch ausgelesen und aus einer Laune heraus mir den Film aus der Videothek besorgt. Ich wollte gerne wissen, wie das Buch visuell umgesetzt wurde, denn die Geschichte ist leider nicht die Beste aus Nicholas Sparks‘ Feder.

Umso erstaunlicher ist es für mich, das der Autor selbst mit am Skript geschrieben hat. Die Grundgeschichte – also die Beziehung zwischen Steve und Ronnie und auch zwischen Will und Ronnie – ist relativ buchnah umgesetzt. Zwar gibt es die eine oder andere Sache, die eher fallen gelassen wurde, aber das war wohl eher, da es schwierig war, die Worte aufs Zelluloid.de zu bringen.

Figuren, die im Buch zu sehr beachtet wurden (wie z. B. die Freundin Blaze (Carly Chaikin) und ihr Freund Markus (Nick Lashaway)) laufen eher nebenher, obwohl sie Schlüsselfiguren darstellen. Es wird dem Zuschauer nicht klar, wie sehr sie in die Sache mit involviert werden. Etwas erfreuliches gab es dennoch: Steve hat sich im Film nicht alles von Ronnie gefallen lassen und zeigte ihr schon mal die Grenzen auf, was im Buch gänzlich fehlte. Denn sie rebellierte doch recht stark gegen ihren Vater.

Wenn man von der Buchvorlage einmal absieht, ist der Film zeitweilig schon berührend und traurig. Aber mir fehlte irgendwie das gewisse Etwas, der Funke sprang nicht ganz über. Die Darsteller waren zwar großartig und auch die Kulisse (Strand etc) war toll, aber dennoch konnte ich mich nicht ganz erwärmen. Es gab für mich letzten Endes doch einige offen gebliebene Fragen.

Insgesamgt gesehen bekommt der Film 70% von mir und ich denke, das ich damit dieses Thema abgehakt habe.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 24.10.2010.

Veröffentlicht am 05.10.17!

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