Flashdance

Flashdance (1983)

 

Regie: Adrian Lyne
Drehbuch: Thomas Hedley Jr., Joe Eszterhas
Produktion: Don Simpson, Lynda Obst, Jerry Bruckheimer, u.v.a.
Musik: Giorgio Moroder
Kamera: Donald Peterman
Darsteller: Jennifer Beals, Malcolm Danare, Michael Nouri, Belinda Bauer, Ron Karabatsos, Kyle T. Heffner, u.v.a.
Dauer: 95 Minuten

Inhaltsangabe:

Die 18jährige Alex Owens (Jennifer Beals) arbeitet tagsüber als Schweißerin. Nachts tanzt sie in zwielichtigen Lokalen, jedoch nur um des Tanzens Willen. Sie hat keine Ausbildung erfahren, sondern sich alles selbst beigebracht. Sie würde sich gern als professionelle Tänzerin in der Gruppe bewerben, hat jedoch Angst vor ihrer eigenen Courage.

Eines Abends wird ihr Chef Nick Hurley (Michael Nouri) auf sie aufmerksam. Obwohl er deutlich älter ist, lädt er sie zum Essen ein und nur widerstrebend nimmt sie an. Sie verlieben sich ineinander. Nick ist geschieden und hat sich das Unternehmen selbst aufgebaut. Er versucht sie dazu zu ermuntern, sich bei der Tanzgruppe zu bewerben und es gibt sogar einen heftigen Streit deswegen.

In Alex‘ Freundeskreis läuft nicht alles rund und sie hadert mit sich und der Welt. Wird Nick sie noch dazu bringen, ihre Chance wahrzunehmen?

Mein Fazit:

Wenn man mal einen völlig entspannten und anspruchslosen TV-Abend verbringen will, so ist dieser Film bestens dafür geeignet – vorausgesetzt, man mag Musik.

Denn der Film, inzwischen schon über 30 Jahre alt, wird im Grunde nur durch die Musik und die zauberhafte, damals noch sehr junge Jennifer Beals getragen. Wenn die allseits bekannte Musik nicht wäre, könnte man ihn getrost einfach vergessen. Nein, schlecht ist er nicht wirklich, aber das Drehbuch lässt doch sehr zu wünschen übrig. Jennifer Beals mit ihren großen dunklen unergründlichen Augen zieht den Zuschauer in den Bahn und sie gibt sich als die Unschuld vom Lande. Wie Nick Hurley, gut gespielt von Michael Nouri, dann später feststellt, hat sie es jedoch faustdick hinter den Ohren. Das war für mich dann auch ein bisschen weit hergeholt. Aber gut, es peppte die Geschichte ein bisschen auf. Sie ist katholisch erzogen und geht regelmäßig zur Beichte, um dann später ein laszives Verhalten an den Tag zu legen. Das waren zwei Gegensätze, die mich nicht wirklich überzeugten.

Die Message des Films ist ganz klar: Wenn man hart genug an sich arbeitet, kann man auch mal den Sprung ins kalte Wasser wagen. Man kann zwar untergehen, aber dann hat man Gewissheit, ob es sich lohnt, für seinen Traum weiterzukämpfen. Das wird an der Freundin deutlich, die sich jahrelang mit Eiskunstlauf abmühte, nur um dann im entscheidenden Moment zu versagen. Dieser Teil des Films wurde verständlich transportiert.

Einige Tanzszenen sind legendär, wie die Dusche auf der Bühne oder das Vortanzen. Inzwischen ist ja bekannt, das Jennifer Beals beim Vortanzen gedoubelt wurde und wenn man es weiß, kann man es sogar einigermaßen erkennen. Das finde ich schade, aber der Regisseur hat sich dabei wohl was gedacht. Ansonsten tauchten Ohrwürmer wie „Gloria“ von Laura Brannigan oder „Maniac“ auf. Man hat es schon so oft gehört und dann summt man sie den ganzen Tag, ganz besonders bei „It’s a feeling“ von Irene Cara!

Trotz der bekannten Musik ist er mir nur 75% wert!

Veröffentlicht am 11.10.17!

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3 Gedanken zu „Flashdance

  1. Hallo Elke

    Ich schaue ja sehr wenig Filme, aber Flashdance zählt zu meinen Lieblingsfilmen. Ich habe ihn ca. 10 mal angeschaut. Und die Musik …. klasse!!! Ich war Anfang 20 ……

    Nostalgische Grüße,
    Gisela

    • Hallo Gisela,

      vielen Dank für Dein Besuch und Kommentar!

      Ha ha, ich war zehn, als er herauskam. Erst viel später hatte ich ihn entdeckt und war von Alex Owens ganz angetan, wollte genauso wie sie mir alles selbst beibringen. Ist ja nichts draus geworden … nun denn 🙂

      Liebe Grüße, Elke!

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