Crimson Tide – In tiefster Gefahr

Crimson Tide – In tiefster Gefahr (1995)
Originaltitel: Crimson Tide

Regie: Tony Scott
Drehbuch: Michael Schiffer
Produktion: Don Simpson, Jerry Bruckheimer, Lucas Foster
Musik: Hans Zimmer
Kamera: Dariusz Wolski
Darsteller: Matt Craven, George Dzundza, Gene Hackman, James Gandolfini, Viggo Mortensen, Denzel Washington, u.v.a.
Dauer: 116 Minuten

Inhaltsangabe:

Irgendwann in der Zukunft: Die russische Regierung befindet sich in der Krise und im Land ist Bürgerkrieg. Russische Rebellen können Langstrecken-Raketen und Atom-Bomben auf die USA abfeuern und offensichtlich sind sie auch dazu bereit, denn Geheimdienste sind in höchster Alarmbereitschaft. Es wird das Auftanken der Raketen vermeldet. Die USA fühlt sich dazu genötigt, ihre gesamte Kriegsflotte loszuschicken, um einen eventuellen Gegenschlag ausführen zu können.

Ron Hunter (Denzel Washington) hat noch wenig Erfahrung im Kampfeinsatz, aber er hat die besten Empfehlungen bekommen. So meldet er sich zum Dienst als Erster Offizier bei Captain Frank Ramsey (Gene Hackman), der Kommandant des Atom-U-Bootes Alabama. Von Anfang an gibt es Spannungen zwischen ihnen. Während Ramsey patriotisch jeden Krieg als Heldentat verteidigt, gibt Hunter zu bedenken, das -gerade ein Krieg mit Atom-Bomben- größere Folgen habe als nur die Zerstörung der Kriegs-Maschinerie.

Tatsächlich geraten sie in eine Situation mit einem feindlichen U-Boot. Gerade just zu dieser Zeit kommt ein Befehl, die Raketen startklar zu machen. Während sie vom U-Boot attackiert werden, gerät die Situation außer Kontrolle und es kommt zu Beschädigungen am Schiff, unter anderem auch am Funkgerät. Während Ramsey die Raketen ohne Bestätigungs-Befehl abfeuern will, verweigert Hunter als erster Offizier die Zustimmung dazu und löst somit eine Kettenreaktion sondergleichen aus. Es kommt zu einer Meuterei auf einem Atom-U-Boot.

Mein Fazit:

Schon mehrfach gesehen, aber immer wieder spannend. Denzel Washington und Gene Hackman nicht nur in ihren Rollen im Duell, sondern auch von ihrem Können. Beide Männer sind stark in ihren Positionen und können sich durchaus behaupten. Niemand gibt nach, weder positiv noch negativ.

Die Geschichte ist spannend bis zur letzten Minute. Und sie ist obendrein noch glaubwürdig. Ein Atom-U-Boot zu führen bedarf einer gewissen Weitsicht und Charakterstärke. Und beide Personen, Ramsey und Hunter, können dies überzeugend bringen.

Mir bleibt nicht mehr viel zu dem Film zu sagen. Ich finde ihn einfach toll. 95% für diesen packenden Thriller.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 11.03.2009.

Veröffentlicht am 27.10.17!

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