Mein Besuch auf der Litlove 2017 – Teil 1

Hallo liebe Bücherfreunde,

einige haben es schon mitbekommen, das ich am Wochenende einen Ausflug nach München gemacht habe. Der Ausflug stand schon seit Mai diesen Jahres fest, da hatte ich nämlich schon Hotel und Zugfahrt gebucht. Nun ja, mit Herzklopfen und einer gewissen Erwartungshaltung fuhr ich Samstag in der Früh mit dem Zug und ließ meine beiden Männer für drei Tage zu Hause! Ich wollte mir die Chance nicht entgehen lassen, einmal Lucinda Riley zu sehen und vielleicht kurz mit ihr zu sprechen 🙂

Goodie-Bag

Randomhouse hat also zum zweiten Mal die Tore für Leseratten und sonstige Bücher-Begeisterte geöffnet. Trotz des Regens und der bitteren Kälte war ordentlich viel los im Haus. Jeder Besucher bzw. Besucherin bekam am Eingang erst einmal ein Goodiebag. Der hat ordentlich Überraschungen bereit gehalten, nützliches und Lesenwertes kamen zum Vorschein. Ich habe ihn gleich zu Anfang noch als Transportmittel für meine neuen Bücher benutzt, denn mein Rucksack reichte für meine Buchkäufe einfach nicht aus! Den Tee habe ich übrigens schon probiert, er schmeckt köstlich!

Brigitte Riebe und ich

Lucinda Riley war bereits im Haus, als ich ankam und die Veranstaltung, eine Lesung aus ihrem neuen Roman „Die Perlenschwester“, platzte aus allen Nähten. Ich schlenderte durch die Hallen und schaute mir dieses und jenes an. Im Foyer fanden dann die Meet & Greets der Autoren statt und ich habe die Chance genutzt, einen kurzen Plausch mit Brigitte Riebe zu halten. Wie man auf dem Bild sieht, liegt vor ihr ein Büchlein auf dem Tisch. Das ist ein altes Tagebuch, irgendwo auf einem Dachboden gefunden und in Sütterlin-Schrift verfasst. Für mich sah es eher wie Stenografie aus. Und sie erzählte ein bisschen was zu dem Buch!

Anne Freytag und ich

Es gab sehr viele Veranstaltungen, die zeitgleich liefen. Dank des Programmheftes konnte man sich gut orientieren. Wer mich aber genauer kennt, weiß, das ich bei großen Menschenmassen schnell überfordert bin. Und so schlenderte ich zwischen Café und Ausgang immer wieder hin und her. Nach einem sehr leckeren Mittagessen schließlich ging es zur Bloggerlounge, wo u. a. Anne Freytag sich den Fragen der Blogger stellte. Es war eine sehr interessante Diskussion über verschiedene Dinge und sie hat ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Es war für mich eine besondere Ehre, die Autorin mal so hautnah und erfrischend natürlich zu erleben. Die Anekdote mit der Signierung meines Buches werde ich ganz sicher nicht vergessen 🙂

Lucinda Riley u. Günter Keil (Moderator)

Für mich der erste Höhepunkt des Tages:

Schließlich ging es danach direkt zur großen Bühne zu „Talk & Teatime“ mit Lucinda Riley und ich habe sogar einen relativ guten Platz bekommen (Kunststück, ich habe mich sehr früh da hingesetzt). Es wurde auch sehr bald schon ziemlich voll. Und als die Veranstaltung los ging, beherrschte die Autorin die Szene. Sie ist eine sehr sympathische Person, die sich selbst nicht so ernst nimmt, aber durchaus auch emotinale Momente hatte. Sie hat gut und (auch für mich) verständlich englisch gesprochen, Günter Keil hat da manchmal recht frei übersetzt, aber ich habe es ihm nicht übel genommen.

Lucinda Riley

Lucinda Riley hat von ihrem Leben als Autorin erzählt, wie sie am besten schreiben kann, warum sie das Schreiben so liebt und das sie mit ihrer großen Familie ein sehr spannendes Leben führt, jedoch auch sehr diszipliniert arbeitet, um das Pensum zu schaffen. Zwischendurch machte sie auch immer wieder Quatsch und brachte das Publikum herzhaft zum Lachen. Wirklich sehr sympathisch und irgendwie so total normal 🙂 Die Stunde verging wie im Fluge und danach gab es noch ein Meet & Greet mit Mrs. Riley im Foyer und die Massen strömten eilig, um sich anzustellen!

Dann folgte der zweite Höhepunkt:

Die Schlange war lang, sehr lang. Ich bekam irgendwo in der Mitte einen Platz, trotzdem musste ich eine geschlagene Stunde warten. In der Zwischenzeit sah ich immer wieder auf mein Handy, mein Akku ging in die Knie. Gott sei Dank waren vor mir zwei nette Damen, die mir dann anboten, die Fotos aufzunehmen. Dank Visitenkarte wussten sie, wohin sie die Bilder schicken mussten. Und dann kamen diese dabei heraus:

 

Ich bin sooo happy über den kurzen Plausch mit ihr und über die tollen Signierungen der Bücher! Obwohl Randomhouse auf ein Glas Martini eingeladen hat, verabschiedete ich mich danach, es war 18 Uhr vorbei und ich war zu diesem Zeitpunkt schon seit über 11 Stunden auf den Beinen und dementsprechend kaputt. Mit dem Taxi ging es zum Hotel!

Und gleich folgt Teil 2 des Besuches 🙂

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4 Gedanken zu „Mein Besuch auf der Litlove 2017 – Teil 1

    • Hallo Martina,

      vielen Dank für Deinen Besuch und Kommentar!

      Oh, ich war ja soo aufgeregt. Was sollte ich sagen? Mein englisch ist ja nicht so gut. Ach, und wie mache ich das mit Foto? Ich war ja allein da. Ach, Du hast ja keine Ahnung 🙂 Ich habe Stunden gebraucht, um mich innerlich wieder zu beruhigen. Und sie ist so total normal und macht jeden Spaß mit!

      Vielleicht kommt sie ja mal nach Wien oder so, dann musst Du Dir die Zeit nehmen, es ist wirklich etwas Besonderes!

      Liebe Grüße, Elke!

    • Hallo Kerstin,

      vielen Dank für Dein Besuch und Kommentar!

      Ich finde signierte Bücher geben dem Ganzen noch mal etwas ganz Persönliches. Für mich sind diese Bücher dadurch einfach unverkäuflich 🙂 Aber auch der Kontakt mit den Autoren ist wirklich etwas Besonderes gewesen, nicht vergleichbar mit den Messen. Wenn ich die Wahl zwischen Leipzig und München hätte, würde ich ganz klar München wählen.

      Aber – mein Mann lässt mich an beide Orte reisen 🙂

      Liebe Grüße, Elke!

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