Hairspray (2007)

Hairspray (2007)

 

Regie: Adam Shankman
Drehbuch: Leslie Dixon
Produktion: Robert Shaye, Toby Emmerich, Craig Zadan
Musik: Marc Shaiman
Kamera: Bojan Bazelli
Darsteller: Nikki Blonsky, John Travolta, Zac Efron, Queen Latifah, Michelle Pfeiffer, Christopher Walken, u.v.a.
Dauer: 117 Minuten

Inhaltsangabe:

Amerika 60er-Jahre: Tracy Turnblad ’s (Nikki Blonsky) Leben in Baltimore ist recht langweilig. Ihr Vater Wilbur (Christopher Walken) hat einen kleinen Scherz-Artikel-Laden und ihre Mutter Edna (John Travolta) wäscht und bügelt für andere Leute und hat ansonsten vor Scham um ihre füllige Figur seit Jahren das Haus nicht verlassen. Einzig die „Corny Collins Show“ kann Tracy’s Leben in Wallungen bringen. Trotz ihrer fülligen Figur tanzt sie für ihr Leben gern und zusammen mit ihrer Freundin Penny Pingleton (Amanda Bynes) verpassen sie keine Show um Musik, Tanz und Hairspray.

Doch dann fällt eines der Tanz-Mädchen in der Show aus und Tracy sieht ihre Chance gekommen. Sie geht zum Casting, doch sie wird gleich von der intriganten und engstirnigen Managerin Velma Von Tussle (Michelle Pfeiffer) des Hauses verwiesen.

Als sie in der Schule nachsitzen muss, läuft sie nicht nur dem hübschen Jungen Link Larkin (Zac Efron) über den Weg (und verliebt sich auch noch in ihn). Sie macht Bekanntschaft mit einigen schwarzen Tänzern, dessen Tänze sie mindestens ebenso cool findet. Aber es ist immer noch Rassentrennung in Amerika, so ist es nicht verwunderlich, das in der „Corny Collins Show“ die Schwarzen und Weißen getrennte Tanzflächen haben. Tracy, von Link eingeladen (er ist ein Tänzer dort), wirbelt die Show auf und erlangt eine gewisse Berühmtheit. Aber Velma Von Tussle sieht das gar nicht gern und beginnt die Familie Turnblad und auch die schwarze Mitbevölkerung durcheinander zu wirbeln. Es ist Zeit für Veränderungen, aber nur die wenigsten wollen diese auch.

Mein Fazit:

Ein wunderbarer Spaß für die ganze Familie!

Wie das Original von John Waters ist, weiß ich (noch) nicht, aber dieser Film hat einen hohen Unterhaltungswert. Die Musik ist schwungvoll (entsprechend der 60er Jahre), die Geschichte brisant bis heute und die Akteure sind klasse ausgewählt.

Für mich ist John Travolta der Star des ganzen Films. Als Tante Edna mit geringem Selbstwertgefühl, aber dem Herz am rechten Fleck bringt er die Figur glaubhaft und charmant auf die Leinwand. Es ist ein Spaß, die Schauspieler zu sehen, denn sie haben sichtlich Freude gehabt und übertrafen sich selbst in ihrer Leistung. So ist Michelle Pfeiffer als Velma Von Tussle genauso überzeugend wie Christopher Walken als den einfältigen Wilbur Turnblad.

Ein klitzekleiner Minuspunkt ist, das sämtliche Texte auf englisch gesungen wurden und die deutschen Untertitel den Blick auf das Wesentliche verhinderten. Daher gibt es auch nur 95% in der Bewertung. Aber der Schwung der Musik, die Aktualität des Themas (Rassismus) und die erfrischenden Gesichter der jungen Stars bringen nicht nur Musik ins Herz, sondern auch noch Vibrationen auf die Lachmuskeln. Ich musste mich beherrschen, um nicht vor Lachen vom Sitz zu fallen. Und so kleine Seitenhiebe auf die aktuelle Musik-Szene gibt es auch, so sieht Amanda Bynes (Penny Pingleton) Britney Spears zum Verwechseln ähnlich aus!

Ein absolut gelungener Film, den man sich auch ein zweites oder drittes Mal ansehen kann.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 03.10.2007!

Veröffentlicht am 06.12.17!

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