San Andreas

San Andreas (2015)

 

Regie: Brad Peyton
Drehbuch: Carlton Cuse
Produktion: Hiram Garcia, Rob Cowan, Richard Brener, u.v.a.
Musik: Andrew Lockington
Kamera: Steve Yedlin
Darsteller: Dwayne Johnson, Carla Gugino, Alexandra Daddario, Ioan Gruffudd, Archie Panjabi, Paul Giamatti, u.v.a.
Dauer: 114 Minuten

Inhaltsangabe:

In Nevada bebt die Erde. Der Hoover-Damm zerbricht und Professor Lawrence (Paul Giamatti) sieht seine neue Methode zur Vorhersage von Erdbeben bestätigt.

Ray (Dwayne Johnson), Rettungspilot in Los Angeles, muss sich mit dem Ende seiner Ehe mit Emma (Carla Gugino) auseinandersetzen. Die gemeinsame Tochter Blake (Alexandra Daddario) wird auch gerade flügge und geht schon bald aufs College. Keine leichte Zeit für ihn.

Doch dann beginnt die Erde in Los Angeles zu beben, die San-Andreas-Verwerfung kommt in Bewegung und das Beben der Stärke 9 bringt die Stadt zum Einsturz. Blake, mit dem neuen Freund der Mutter gerade in San Franzisco, wird von diesem in der Not im Stich gelassen und zwei sympathische Brüder helfen ihr aus der Patsche. Sie kann ihren Vater erreichen und ihn um Hilfe bitten.

Doch das ist noch nicht das Ende des Schreckens …

Mein Fazit:

Katastrophenfilme haben ja manchmal den Thrill des Realismus. Auch wenn vieles übertrieben sein mag und zu dramaturgischen Zwecken inszeniert wird, so bleibt doch ein beklemmendes Gefühl zurück: Was wäre, wenn es denn wirklich so kommen würde?

Die San-Andreas-Verwerfung gehört zu den unruhigsten Gebieten der USA, neben dem Supervulkan Yellowstone, der ja auch irgendwie zwischendurch brodelt. Das bietet sich ja für Filme-Macher geradezu an, siehe auch Roland Emmerichs „2012“.

Das positive an diesem Film sind eindeutig die starken Bilder und Special Effects. Das hat man schon eindrucksvoll hingekriegt. Wie Los Angeles und San Franzisco wie ein Kartenhaus auseinander fiel. Ob sich so etwas wirklich ereignet, mag dahin gestellt sein, aber da hat man schon ziemlich tief in die Trickkiste gegriffen und es war schon beeindruckend und spannend.

Das schwache Drehbuch und der überaus präsente Dwayne Johnson kann man schon fast vernachlässigen. Wenn alles um einen zusammenfällt, wie soll man sich da als Figur profilieren außer mit markigen Sprüchen? Ich mag Dwayne Johnson nicht so besonders, keines seiner Familie konnte mich für ihn einnehmen (daher gibt es kaum welche, die ich wirklich bis zum Ende gesehen habe). Für mich ist er einfach nur ein Muskelberg. Und auch hier kommt er als der Starke rüber, was ich manchmal als zu überfrachtet empfunden habe. Seine Vaterrolle war für mich nicht greifbar!

Alles in allem kann man ihn sich ansehen, aber man verpasst auch nichts, wenn man es versäumt hat! 75% bekommt er von mir und das ist nur den tollen Bildern geschuldet, sonst wäre die Bewertung noch schlechter.

Veröffentlicht am 13.12.17!

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