Lie with me – Liebe mich!

Lie with me – Liebe mich! (2005)
Originaltitel: Lie with me

Regie: Clément Virgo
Drehbuch: Tamara Berger, Clément Virgo
Produktion: Damon D’Oliveira, Clément Virgo, Hartley Gorenstein
Musik: Byron Wong
Kamera: Barry Stone
Darsteller: Eric Balfour, Polly Shannon, Lauren Lee Smith, Michael Facciolo, Mayko Nguyen, Kate Lynch, u.v.a.
Dauer: 93 Minuten
Romanvorlage: Buchvorlage unbekannt von Tamara Berger

Inhaltsangabe:

Laila (Lauren Lee Smith) ist jung und ruhelos. Sie streift ständig durch die Parties und Discotheken auf der Suche nach dem nächsten Sex-Partner. Sie ist ziemlich hemmungs- und tabulos. Eines Nachts trifft sie David (Eric Balfour) und sofort baut sich eine Spannung auf, sie beobachten sich z. B. gegenseitig beim Sex mit einem anderen Partner hinter ’nem Schuppen.

Tatsächlich finden sie dann zueinander und erleben eine Zeit sorgloser Sexualität. Aber dann stirbt DavidsVater und Lailas Eltern trennen sich. Beide sind unfähig, mit diesen Gefühlen umzugehen und stoßen den anderen weg. David kehrt zu seiner Ex-Freundin zurück und Laila zieht wieder ruhelos durch das Nachtleben. Aber es ist ziemlich schnell klar, das es nicht nur um körperliche Anziehung ging. Sie haben beide Gefühle entwickelt und wissen nicht, wie sie nun damit umgehen sollen.

Mein Fazit:

Tabulos!

Mir ist unbegreiflich, wie dieser Film ab 16 sein kann. Es grenzt in der Tat schon an Hardcore. Die Darsteller müssen alles geben und ich glaube schon, das es bis zu einem gewissen Grad echt war. Das ist kein Film für den Mainstream. Man hat ihn mir empfohlen und nicht bereut, der Empfehlung nachgekommen zu sein.

Die Geschichte um Laila ist tragisch. Sie ist im Grunde auf der Suche nach Liebe und hatte bislang geglaubt, es im Sex mit ständig wechselnden Partnern gefunden zu haben. Ihr ist klar, das es noch nicht ganz das richtige war bisher, aber es fühlt sich gut an. Als sie David kennen lernt, ist sie zum ersten Mal im Leben richtig glücklich, fühlt sich wohl und kann die körperliche Liebe voll genießen. Umso bestürzter ist sie, als David sie von sich stößt, weil er in Trauer um seinen Vater ist. Ihre neue aufgebaute Welt bricht sofort wieder zusammen.

Der Film bekommt für die schwierige Darstellung und für das Drehbuch 85% von mir, aber er ist sicher nicht für jedermanns Geschmack.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 30.09.2008!

Veröffentlicht am 10.01.18!

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