Jane Austen: Stolz und Vorurteil

Jane Austen: Stolz und Vorurteil

Originaltitel: Pride and Prejudice (1813)
übersetzt von Helga Schulz
Verlag: Dtv
Seitenanzahl: 452 Seiten
ISBN-10: 3423123508
ISBN-13: 978-3423123501
Hier ist der Film dazu rezensiert.

Inhaltsangabe:

Südlich von London, in dem kleinen Städtchen Meyreton lebt die Landadels-Familie Bennets mit ihren fünf (und fast alle im heiratfähigen Alter) Töchter. Die älteste Tochter, Jane, glänzt durch ihre Sanftmut und Güte, während die zweite, Elizabeth, durch ihren aufgeweckten Geist auf sich aufmerksam macht.

In der Nachbarschaft – auf Netherfield – lässt sich der vornehme Herr Mr. Bingley nieder. Bei ihm sind noch seine Schwestern und ein guter Freund, Mr. Darcy. Die Bennets-Töchter sind in heller Aufregung, als sie von deren Reichtümern hören und sogleich arrangiert Mrs. Bennet Bälle und Dinnerpartys, damit die Herren mit ihren Töchtern bekannt werden.

Und offensichtlich hat es Mr. Bingley auf Jane abgesehen, während Elizabeth an Mr. Darcy überhaupt nichts Nettes finden kann. Er erscheint mit einem hohen Stolz und voller Vorurteile gegenüber dem ärmeren Landadel. Elizabeth lässt sich allerdings nicht davon beeindrucken.

Das Schicksal nimmt allerdings seinen Lauf, als Mr. Bingley plötzlich abreist und der quäkende Mr. Collins seine Aufwartung macht. Er ist mit den Bennets verwandt und hat eine Pfarrei bei der holden Lady de Bourgh. Er ist auf der Suche nach einer passenden Frau und hat sich eine der Bennets-Töchter ausgesucht.

Werden Jane und Elizabeth doch noch zu ihrem Glück kommen?

Mein Fazit:

Ich habe mich durch diesen Roman etwas gequält. Am Anfang ging es spritzig und mit Tempo los, aber dann begann eine Aneinanderreihung von recht trockenen Szenen, die die Spannung vom Anfang einfach nicht halten konnten. Fast zum Schluss erst wurde es wieder amüsanter für mich und ich las die letzten 150 Seiten an einem nachmittag. Eine Person ging mir ganz besonders auf den Keks, nämlich Mrs. Bennet, die ihre Nase stets in den Wind hielt, wie er gerade wehte. Eine Charaktereigenschaft, die ich weder im Buch noch in der Realität sehr schätze!

Es mag Weltliteratur sein und als solche respektiere ich es auch, aber ich habe große Zweifel, ob ich noch einmal einen Jane Austen-Roman lesen werde.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Oktober 2006.

Veröffentlicht am 24.01.18!

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