From Hell

From Hell (2001)

 

Regie: Allen Hughes, Albert Hughes
Drehbuch: Terry Hayes, Rafael Yglesias
Produktion: Don Murphy, Amy Robinson, Albert Hughes
Musik: Trevor Jones
Kamera: Peter Deming
Darsteller: Johnny Depp, Heather Graham, Robbie Coltrane, Ian Holm, Jason Flemyng, Ian Richardson, u.v.a.
Dauer: 122 Minuten
Romanvorlage: „From Hell“-Reihe von Alan Moore

Inhaltsangabe:

Es spielt das London im 19. Jahrhundert. Genauer gesagt ist es im Jahr 1888, als das Viertel Whitechapel ungewollt ins Blickfeld des gesamten Königreich gerät. Eine Prostiutierte wird ermordert aufgefunden!

Inspector Frederick Abberline (Johnny Depp) und sein Kollege Peter Godley (Robbie Coltrane) werden damit beauftragt, diesen Fall zu klären. Abberline trifft im Zuge seiner Ermittlungen auf die schöne Mary Kelly (Heather Graham), die eine Freundin der Toten ist und noch eine ganz andere Geschichte zu erzählen hat.

Ein weiterer Mord geschieht und wieder ist es eine von Marys Freundin. Jetzt sind aus dem fünfer-Gespann nur noch drei da. Und nicht nur das gibt Abberline zu denken, sondern auch die Fundorte der Leichen und die Beweise, die er findet. Abberline nimmt Kontakt zu Sir William Gull (Ian Holm) auf, der ihn in vielerlei Hinsicht behilft sein kann. So erzählt dieser von den Freimaurern und vom Königshaus.

Abberline sieht sich in seiner Ansicht bestätigt, das die fünf Frauen Zeugen einer nicht-standesgemäßen Heirat eines Prinzen mit einer bürgerlichen waren. Aus dieser Ehe ging ein Kind hervor, auf das die fünf Frauen gelegentlich aufpaßten! Prinz Edward wurde der Frau entrissen, die Frau selbst kam in eine Irrenanstalt und sollte nie wieder ein glaubhaftes Wort sagen können. Das Kind ist ein legitimer Erbe des Britischen Impires.

Abberline findet Gefallen an der schönen Mary und verhilft ihr zu einem sicheren Versteck mit ihren Freundinnen. Doch es hilft nichts, die anderen werden am gleichen Abend ermordet und wie die anderen Frauen ausgeweidet. Abberline sieht sich unter Zugzwang und Mary in Gefahr. Wird man Jack The Ripper doch noch finden?

Mein Fazit:

Eine blutige Geschichte! Es ist mir ein Rätsel, wie dieser Film ab 16 sein kann! Das London der damaligen Zeit wird düster dargestellt und sofort wird einem klar, das es um mehr geht als nur um Prostiuierten-Morde. Ob es tatsächlich so gewesen ist, steht auf einem anderen Blatt und dazu bin ich nicht imstande, das zu beurteilen!

Johnny Depp als verlorene Seele, der in Trauer um seine verstorbene Frau ist, gefällt mir natürlich ausgesprochen gut! Er hat mir in der Rolle wirklich sehr gut gefallen und er erinnerte mich so ein bißchen an „Sleepy Hollow“. Heather Graham als rothaarige Irin paßt eigentlich nicht so sehr darein, aber das war wohl auch beabsichtigt! Sie spielt auch keine Prostituierte!

Auf mich übt der Film auf mehrfache Weise aus; er stößt mich schon etwas ab mit dem vielen Blut und den bestialischen Morden. Andererseits gibt es auch ein authentisches Bild von der damaligen Zeit wider, was mich auch widerum sehr reizt! Die Regisseure haben ganze Arbeit geleistet und die Atmosphäre aufgefangen! Ein Gruselschocker allererster Güte!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 09.09.2007!

Veröffentlicht am 14.02.18!

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