Tag-Archiv | Literaturverfilmung

Die Stadt der Blinden

Die Stadt der Blinden (2008)
Originaltitel: Blindness

Regie: Fernando Meirelles
Drehbuch: Don McKellar
Produktion: Nicolas Aznarez, Andrea Barata Ribeiro, Bel Berlinck
Musik: Marco Antônio Guimarães
Kamera: César Charlone
Darsteller: Julianne Moore, Mark Ruffalo, Eduardo Semerjian, Jason Bermingham, Danny Glover, Yûsuke Iseya, u.v.a.
Dauer: 121 Minuten
Romanvorlage: „Die Stadt der Blinden“ von José Saramago

Inhaltsangabe:

Irgendwo in irgendeiner Stadt: Plötzlich und ohne Vorwarnung erblindet ein Mann am Steuer seines Fahrzeugs. Ein scheinbar hilfsbereiter Mensch bringt ihn nach Hause, um ihm dann letztendlich das Auto zu stehlen. Der Erblindete geht zum Augenarzt, doch dieser kann ihm genauso wenig helfen.

Am nächsten Tag: Auch der Augenarzt erblindet, sowie einige Patienten, die mit dem ersten Opfer in der Praxis in Berührung gekommen sind. Es ist also eine Epidemie. Doch es wird den Erkrankten nicht wirklich geholfen: Sie werden interniert und in eine verlassene Kaserne eingesperrt, ohne medizinische Hilfe oder Betreuung, ohne vernünftige sanitäre Anlagen und mit dahingeworfenen zugeteilten Essens-Portionen. Beim Versuch, die Anlage zu verlassen, wird mit Erschießung gedroht. Weiterlesen

Der Verehrer

Der Verehrer (2002)

 

Regie: Dagmar Damek
Drehbuch: Dagmar Damek, Evelyn Holst
Produktion: Hartmut Köhler, Winka Wulff, Regina Ziegler
Musik: Hans Günter Wagener
Kamera: Zivko Zalar
Darsteller: Ursula Buschhorn, Florian Fitz, Bernhard Schir, Edda Leesch, Johanna Klante, Ellen Ten Damme, u.v.a.
Dauer: 90 Minuten
Romanvorlage: „Der Verehrer“ von Charlotte Link

Inhaltsangabe:

Leona Dorn, Lektorin, (Ursula Buschhorn) wurde gerade von ihrem Mann Wolfgang (Florian Fitz) verlassen, als sie den Selbstmord einer jungen Frau erlebt. Viel zu sehr von ihren eigenen Sorgen benebelt lässt sie sich jedoch dazu hinreißen, die Wohnung der Toten aufzusuchen, um sich etwas aus ihrem Nachlass auszusuchen. Dort lernt sie den Bruder der Toten kennen: Robert Jablonski (Bernhard Schir). Weiterlesen

Der weiße Hai

Der weiße Hai (1975)
Originaltitel: Jaws

Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: Carl Gottlieb
Produktion: Richard D. Zanuck, David Brown
Musik: John Williams
Kamera: Ron Taylor, Bill Butler
Darsteller: Roy Scheider, Robert Shaw, Richard Dreyfuss, Lorraine Gary, Murray Hamilton, Carl Gottlieb, u.v.a.
Dauer: 124 Minuten
Romanvorlage: „Der weiße Hai“ von Peter Benchley
Dies ist der 1. Teil der Der weiße Hai-Reihe.

Inhaltsangabe:

Amity, kurz vor dem Sommer: Die kleine Stadt auf der Insel ist komplett vom Tourismus abhängig. Und gerade stehen der Nationalfeiertag und noch einige andere Dinge an. Besucherstrom ist vorprogrammiert.

Polizei Chief Martin Brody (Roy Scheider) ist gerade neu auf dem Posten. Seltsamerweise ist er wasserscheu, trotzdem ist er mit seiner Frau Ellen (Lorraine Gary) und den beiden Jungs auf die Insel gezogen. Und kurz bevor die Touristensaison losgeht, passiert das Unvorstellbare: Eine junge Frau kehrt nicht mehr aus dem Wasser zurück, ihre kargen Überreste deuten auf einen massiven Angriff von einem Meeresräuber hin. Weiterlesen

Der Sternwanderer

Der Sternwanderer (2007)
Originaltitel: Stardust

Regie: Matthew Vaughn
Drehbuch: Matthew Vaughn, Jane Goldman
Produktion: Lorenzo di Bonaventura, Michael Dreyer, Neil Gaiman
Musik: Ilan Eshkeri
Kamera: Ben Davis
Darsteller: Charlie Cox, Claire Danes, Robert De Niro, Sienna Miller, Michelle Pfeiffer, Mark Strong, u.v.a.
Dauer: 127 Minuten
Romanvorlage: „Sternwanderer“ von Neil Gaiman

Inhaltsangabe:

England in der Mitte des 19.ten Jahrhunderts: In einem kleinen Örtchen namens Wall lebt Tristran Thorne (Charlie Cox) und liebt seine Victoria (Sienna Miller). Um ihr zu beweisen, wie sehr er sie liebt, verspricht er ihr, den Stern zu holen, der gerade vom Himmel gefallen ist. Tristran ahnt nicht, auf welches Abenteuer er sich einlässt. Denn um den Stern zu fangen, muss er jenseits der Mauer, nach dem das Örtchen benannt ist.

Hinter dieser Mauer verbirgt sich eine andere geheime Welt voller Zauber, Magie und bösen Hexen. Und kaum ist er in „Stormhold“ angekommen, stolpert er schon fast über den Stern namens Yvaine (Clare Daines). Eher naiv und unschuldig nimmt er Yvaine mit. Allerdings sind auch noch andere dunkle Mächte hinter diesem Stern her: Da ist Lamia (Michelle Pfeiffer), die sich vom Herz dieses Stern die ewige Jungend erhofft und die Söhne vom verstorbenen König Stormhold (Peter O’Toole) wollen den Kristall des Sterns, um die Herrschaft zu haben. Weiterlesen

Doc Hollywood

Doc Hollywood (1991)

 

Regie: Michael Caton-Jones
Drehbuch: Jeffrey Price, Peter S. Seaman, Daniel Pyne
Produktion: Deborah D. Johnson, Susan Solt
Musik: Carter Burwell
Kamera: Michael Chapman
Darsteller: Woody Harrelson, Bridget Fonda, Barnard Hughes, Michael J. Fox, David Ogden Stiers, Julie Warner, u.v.a.
Dauer: 104 Minuten
Romanvorlage: „What?…Dead Again?“ von Neil B. Shulman

Inhaltsangabe:

Dr. Benjamin Stone (Michael J. Fox) hat seinen letzten Arbeitstag in der Notaufnahme in einem Krankenhaus in Washington D.C. Er prahlt damit, demnächst in Kalifornien in einer Schönheitsklinik nicht nur viel Geld zu verdienen, sondern auch ein entspannteres Leben führen zu können. Da er auch ansonsten nicht gerade sehr respektvoll bei seinen Kollegen rüberkommt, feiert er allein seinen Abschied.

Auf dem Land im tiefen Süden jedoch hat er auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch einen Unfall und mäht vom ortsansässigen Richter den geliebten Gartenzaun um. Zur Strafe soll er 16 Stunden in der Arzt-Praxis von betagten Dr. Aurelius Hogue (Barnard Hughes) kostenlos Dienst leisten. In der Zwischenzeit wird sein Wagen repariert. Ben sieht seine Felle davon schwimmen. Das Dorf Grady ist ihm nicht geheuer. Die Bewohner stehen füreinander ein und es gibt kaum Geheimnisse. Weiterlesen

Der englische Patient

Der englische Patient (1996)
Originaltitel: The English Patient

Regie: Anthony Minghella
Drehbuch: Anthony Minghella
Produktion: Steve E. Andrews, Scott Greenstein, Alessandro von Norman
Musik: Gabriel Yared
Kamera: John Seale
Darsteller: Willem Dafoe, Colin Firth, Ralph Fiennes, Juliette Binoche, Kristin Scott Thomas, Naveen Andrews, u.v.a.
Dauer: 162 Minuten
Romanvorlage: „Der englische Patient“ von Michael Ondaatje

Inhaltsangabe:

Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges bring die Krankenschwester Hana (Juliette Binoche) einen Patienten in eine italienische Klosterruine. Der Patient Almásy (Ralph Fiennes) leidet neben den schweren Verbrennungen am Körper auch an Gedächtnis-Verlust.

Durch Hanas liebevolle Pflege jedoch beginnt er sich allmählich zu erinnern und erzählt die Geschichte mit seiner großen Liebe Katharine Clifton (Kristin Scott Thomas). Katharine lernt vor Kriegsbeginn in Afrika kennen. Ihr Mann Geoffrey (Colin Firth) ist ein englischer Spion, der von Nord-Afrika Luftkarten für die Regierung anfertigen soll, während Almásy gerade auf einer Expedition war. Weiterlesen

Das Haus der Schwestern

Das Haus der Schwestern (2002)

 

Regie: Rolf von Sydow
Drehbuch: Jürgen Werner
Produktion: Klaus-Rüdiger Mai, Regina Ziegler, Hartmut Köhler
Musik: Hans Günter Wagener
Kamera: Lothar E. Stickelbrucks
Darsteller: Christine Reinhart, Harald Krassnitzer, Günther Maria Halmer, Gudrun Landgrebe, Anne Brendler, Max Tidof, u.v.a.
Dauer: 84 Minuten
Romanvorlage: „Das Haus der Schwestern“ von Charlotte Link

Inhaltsangabe:

Barbara (Christine Reinhart) und Ralph (Harald Krassnitzer) fahren über die Weihnachtsfeiertage nach Yorkshire, um einem Geheimnis auf die Spur zu kommen und ihre Ehe zu retten. Sie sind beide Anwälte, aber nur sie ist erfolgreich. Kurz vor Westhill-House geraten sie in einen heftigen Schneesturm und können sich gerade noch zum Ziel retten.

Während draußen der Sturm tobt, findet Barbara zufällig ein Manuskript, aufgeschrieben von Francis Gray (erst Anne Brendler, dann Gudrun Landgrebe), die seit Anfang des 20.ten Jahrhunderts auf dem Gut gelebt hat und gesamten Besitz durch alle schwierigen Zeiten zusammen gehalten hat. Weiterlesen

Mein SuF [#60]

Zu diesem Film kann ich leider gar nichts schreiben. Der ist seit Ewigkeiten in meinem Regal.

Lili Marleen (1981)

 

Regie: Rainer Werner Fassbinder
Drehbuch: Rainer Werner Fassbinder, Manfred Purzer, Joshua Sinclair
Produktion: Luggi Waldleitner, Horst Wendlandt
Musik: Peer Raben
Kamera: Xaver Schwarzenberger, Michael Ballhaus
Darsteller: Hanna Schygulla, Giancarlo Giannini, Mel Ferrer, Karl-Heinz von Hassel, Erik Schumann, Hark Bohm, u.v.a.
Dauer: 120 Minuten
Romanvorlage: von Lale Andersen

Inhaltsangabe:

amazon.de: Lale Andersens Leben inspirierte Rainer Werner Fassbinder zu diesem faszinierenden Melodram. Hanna Schygulla spielt die Hauptrolle der Sängerin Wilkie, die mit dem Lied von der Soldatenbraut „Lilli Marleen“ in Nazi-Deutschland berühmt wird. Parteigrößen hofieren sie. Der Führer selbst schenkt ihr eine Villa, doch trotz ihrer Popularität wird Wilkies große Liebe, der Schweizer Jude Robert Mendelsohn bei einem Besuch in Deutschland verhaftet. Mit Hilfe einer Widerstandsorganisation gelingt es ihr, Robert frei zu bekommen. Aber ihre Karriere ist zerstört. Nach dem Krieg muß sie erkennen, daß auch das private Glück ihr versagt bleibt. Robert hat eine andere Frau geheiratet.

Zeiten des Aufruhrs

Zeiten des Aufruhrs (2008)
Originaltitel: Revolutionary Road

Regie: Sam Mendes
Drehbuch: Justin Haythe
Produktion: Bobby Cohen, Scott Rudin, Sam Mendes
Musik: Thomas Newman
Kamera: Roger Deakins
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Kate Winslet, Kathy Bates, David Harbour, Michael Shannon, Kathryn Hahn, u.v.a.
Dauer: 119 Minuten
Romanvorlage: „Zeiten des Aufruhrs“ von Richard Yates

Inhaltsangabe:

April (Kate Winslet) und Frank Wheeler (Leonardo DiCaprio) sind ein Paar im Amerika der 50er Jahre. Irgendwo in einem Vorort leben sie in der Revolutionary Road in einem kleinen schönen Haus mit ihren zwei Kindern. Während sich April um die Kinder kümmert, fährt Frank wie viele andere auch jeden Tag mit dem Zug in die Stadt zu einem Job, den er hasst.

Das Paar streitet sich fortan nur noch und erstickt ihre wahre Indiviualität im Keim. Zu Franks 30.ten Geburtstag hat sie jedoch eine zündende Idee: Sie packen ihre Kinder und ihre sieben Sachen und verschwinden nach Paris. April möchte arbeiten gehen, während Frank die Chance bekommen soll, herauszufinden, was er wirklich tun möchte in seinem Leben. Beide sind Feuer und Flamme und beginnen es ihren Kollegen und Freunden zu erzählen. Diese erklären sie für verrückt oder belächeln sie nachsichtig. Weiterlesen

Am Ende des Schweigens

Am Ende des Schweigens (2006)

 

Regie: Erhard Riedlsperger
Drehbuch: Christian Schnalke
Musik: Georg Kleinebreil
Darsteller: Christine Neubauer, Gesine Cukrowski, Eva Herzig, Bernhard Schir, Martin Feifel, Felix Eitner, u.v.a.
Dauer: 100 Minuten
Romanvorlage: „Am Ende des Schweigens“ von Charlotte Link

Inhaltsangabe:

Jessica Wahlberg (Christine Neubauer) fährt zum ersten Mal mit ihrem Mann Alexander (Bernhard Schir) und seinen Freunden und dessen Frauen nach Stanbury in den Urlaub. Alexander erzählt begeistert von der gemeinsamen Internatszeit mit Leon (Felit Eitner) und Tim (Dirk Martens). Nur seine Tochter Ricarda schießt ein bisschen quer. Jessica bringt ihr Verständnis entgegen, denn sie befindet sich in der Pubertät und muss noch die Scheidung der Eltern verkraften.

Tims Frau Evelin (Gesine Cukrowski) leidet unter den Demütigungen ihres Mannes. Auch hat sie den Verlust ihres Babys noch nicht verkraftet, was Jessica dazu veranlasst, von ihrer frischen Schwangerschaft noch nichts zu berichten. Patricia (Eva Herzig) gibt sich gewohnt selbstbewusst und herrschsüchtig, auch, als sie bei der Ankunft auf Stanbury entdecken, dass ein Fremder in dem Haus genächtigt hat. Es stellt sich heraus, dass er Phillip Bowen (Martin Feifel) heißt und Anspruch auf das Haus erhebt. Patricia weist dies empört zurück. Weiterlesen

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